Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stinkfaul adj.
stinkfaul , adj. , steigernd für faul ' träge ', vgl. jemand ist so faul, dasz er stinkt, stinkendfaul ( sp. 3159); mundartlich weit verbreitet. seit dem 17. jh. bezeugt: es sein aber etliche bedellen so stinckfaul Guarinonius grewel d. verwüstung (1610) 492 ; noch seltzamer aber ist, dasz einige zum beischlaff stinckfaul und gantz unvermögend gewesen, wann ihnen die lenden nicht zuvor weidlich gegerbt waren Chr. Frz. Paullini zeitkürtzende erbaul. lust (1695) 158 ; doch legst du dich ein anders mal so stinkfaul hier an diesen pfahl Cl. Brentano Gustav Wasa 19 dt. lit.-denkm.; ich bin nur thät…