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Stenzel

nhd. bis Lex. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Stenzel

Bd. 18, Sp. 934
Stenzel, 1) Gustav Adolf Harald, deutscher Geschichtsforscher, geb. 21. März 1792 in Zerbst, gest. 2. Jan. 1854 in Breslau, studierte Theologie und Geschichte, habilitierte sich, nachdem er als freiwilliger Jäger den Befreiungskrieg von 1813 mitgemacht, in Leipzig, 1817 in Berlin, wurde 1820 Professor der Geschichte in Breslau und 1821 auch Archivar des schlesischen Provinzialarchivs. 1848 war er Mitglied der deutschen Nationalversammlung in Frankfurt, später der preußischen Zweiten Kammer. Er schrieb: »Geschichte Deutschlands unter den fränkischen Kaisern« (Leipz. 1827, 2 Bde.); »Geschichte des preußischen Staates« (Hamb. u. Gotha 1830–1854, 5 Bde., bis 1763) und »Geschichte Schlesiens« (Bresl. 1853, Bd. 1). Auch gab er »Scriptores rerum silesiacarum« (Bd. 1–5, Bresl. 1835–51), »Urkunden zur Geschichte Breslaus im Mittelalter« (das. 1845) und zusammen mit Tzschoppe »Urkundensammlung zur Geschichte des Ursprungs der Städte und der Einführung und Verbreitung deutscher Rechte in Schlesien und in der Oberlausitz« (Hamb. 1832) heraus. Vgl. K. G. W. Stenzel, G. A. H. Stenzels Leben (Gotha 1896). 2) Alfred, Seemann, geb. 24. Dez. 1832 in Breslau, gest. 16. Juni 1906 in Göttingen, trat 1849 in die Handelsmarine ein, studierte seit 1860 in Göttingen und Berlin Mathematik und Astronomie, trat 1862 in die preußische Marine und bewirkte 1866 die Kapitulation der Stadt Emden und die Einnahme der hannoverschen Emsbatterien. Im deutsch-französischen Kriege war er Chef des Stabes des Nordseegeschwaders, dann wurde er Lehrer an der Marineakademie, Kommandant von Panzerschiffen, Oberwerftdirekior und Kommodore des Schulgeschwaders. 1887 nahm er den Abschied und wurde später Lehrer der Seekriegsgeschichte an der Marineakademie in Kiel. Er schrieb: »Über Kriegführung zu See« (Berl. 1889); »Der neue Seehafen bei Kuxhaven« (das. 1890); »Helgoland und die deutsche Flotte« (das. 1891); »Die deutsche Flotte und der Reichstag« (das. 1892); »Der kürzeste Weg nach Konstantinopel. Ein Beispiel für das Zusammenwirken von Flotte und Heer« (Kiel 1894); »Die Flotte der Nordstaaten im Sezessionskriege« (Berl. 1894); »Die Flotte Großbritanniens« (im 2. Bd. des Sammelwerks »Heere und Flotten der Gegenwart«, das. 1900). Auch gab er das »Deutsche Seemännische Wörterbuch« (Berl. 1904) heraus.
2301 Zeichen · 48 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stenzel

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Х Stenzel , — s, Mz. — n , ein Mannstaufname, im gemeinen Leben für Stanislaus.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stenzel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Stenzel , Gustav Adolf Harald, geb. 1792 zu Zerbst, Professor der Geschichte und Archivar zu Breslau, gest. 1854. Hauptw…

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6 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

stenzel‑ als Erstglied (6 von 6)

Stenzel, Alfr

DWBQVZ

--- deutsches seemännisches wörterbuch. Berlin 1904 . ---

Stenzel, Balth

DWBQVZ

Stenzel, Balth. s. Moritz, Karl Phil. wörterbuch.

Stenzel, G. A

DWBQVZ

Stenzel, G. A. s. scriptores rerum silesiacarum.

stenzeln1

MeckWB

stenzeln 1 mähen im Rätsel von der Wiese: wenn min ruge Renzel gestenzelt is Wo. V. 1, 6a.

stenzeln2

MeckWB

stenzeln 2 hochdeutsch reden: stenzeln un stünzeln im Schwank Wo. Sa.