Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stefzen m.
stefzen , m. , wortbildung zum vorigen mittels az- suffixes, besonders in der bedeutung von steft 1 a; armgezierd, als gestückte ermel, die sie tragen uf den achseln und silbrin stefzen an den menteln Keisersberg brösamlein 1, 95 b ; die nestel von seiden, nach der hosen farb, mit silbern stefftzen Gargantua 451 neudr.; dem ware ein stefftzen am nestel abgangen, da brennete er den nestel am liecht, dass er hart wardt Zinkgref apophth. 2, 14 . diese mehr selbständige ausgestaltung des schmuckgegenstandes erklärt auch elsäss.: stefze n grobe nadel, um strümpfe damit zu stopfen Martin-Lienhart 2,…