Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 10 in 5 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 17
- Verweise raus
- 18
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
MittelhochdeutschSTÆTEadj.
Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege
STÆTE adj. fest beharrend, beständig, fest. ahd. stâti Graff 6,645. gesch. d. d. spr. 887. stat und ich stande . constan…
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschStäteDie
Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg
Die Stäte , Mz. — n . 1) * Die Stätigkeit, Beständigkeit, Standhaftigkeit; ohne Mehrzahl. 2) Die Stätte. Meine Schöpfung…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit staete
19 Bildungen · 13 Erstglied · 2 Zweitglied · 4 Ableitungen
staete‑ als Erstglied (13 von 13)
stætecgemuot
Lexer
stætec-gemuot adj. BMZ von beständiger, treuer gesinnung Gr. Rud. 14,19.
stætecheit
BMZ
stætecheit stf. beständigkeit. constantia frequentia Diefenb. gl. 76. 131. dar an lît kein stætekeit das hat keinen bestand Bon. 39,41. wir …
stæteclich
Lexer
stætec-lich adj. BMZ s. v. a. stæte Trist. Barl. stæteclîcher muot Büchl. 1,1549. an stæteclîcher liebe grôʒ Gerh. 4759. stêtiglich, creber …
stæteclîche
Lexer
stætec-lîche , stætec-lîchen adv. ib. continue, crebre, frequenter Dfg. 147 a . 156 a . 247 a . Gen. Hartm. ( Büchl. 1,1542, bei Bech stetel…
Stätegeld
Campe
Stätegeld , — es, Mz. — er , eine Abgabe, welche diejenigen, die etwas zu verkaufen haben, für die Stätte oder Stelle, wo sie es feil haben,…
stætegemuot
FindeB
* stætegemuot adj. charakterfest Ren.
stætehaft
Lexer
stæte-haft adj. s. v. a. stæte. dar ane wâren sie vil stâtehaft Karaj. 110,2.
stæteheit
FindeB
* stæteheit stf. Trudp. 1
stætelich
Lexer
stæte-lich adj. BMZ s. v. a. stæte, s. v. a. stæteclich Nib. Parz. Pass. die gebærde wâren stætelich und stæte Trist. 6717 ;
stætelîche
Lexer
stæte-lîche , stæte-lîchen adv. ib. crebre Dfg. 156 a . Trist. Spec. u. md. denkm. ( stêtlîche Marld. han. 64,7. stêdelîche Elis. 1535 ), vg…
Stätelos
Campe
Stätelos , adj . u. adv . keine Stätte habend. »Da ohne (ohne dies) war diese Stelle stätelos .« Herder.
stäten,
FWB
1. ›etw. (z. B. das Gemüt) stärken, aufbauen, kräftigen‹; 2. ›etw. (Rechte o. ä.) bestätigen‹; 3. ›in einem Kampf bestehen, siegen‹.
stætenlîchen
Lexer
stæten-lîchen adv. s. v. a. stætelîche W. v. Rh. 18,19.
‑staete als Zweitglied (2 von 2)
gestäte
DWB
gestäte , f. die andauer Tobler appenz. sprachsch. 243 a , verstärktes mhd. stæte, f. beständigkeit, appenz. för gstät, für die dauer, wie m…
Unstäte
Adelung
Die Unstäte , plur. die -n, in dem Aberglauben des großen Haufens, ein aus verborgenen Ursachen unsicherer oder gefährlicher Ort, wo jemande…
Ableitungen von staete (4 von 4)
bestæte
BMZ
bestæte swv. mache fest und beständig, bestätige. 1. mit accus. ohne zusatz. a. daʒ ist nütze und wol bestætet wird fest gehalten allenthalb…
erstæte
BMZ
erstæte swv. mache fest. si müeʒen mir erstæten, daʒ si uns iht entrinnen Gudr. 1599,3.
gestäte
DWB
gestäte , f. die andauer Tobler appenz. sprachsch. 243 a , verstärktes mhd. stæte, f. beständigkeit, appenz. för gstät, für die dauer, wie m…
Unstäte
Adelung
Die Unstäte , plur. die -n, in dem Aberglauben des großen Haufens, ein aus verborgenen Ursachen unsicherer oder gefährlicher Ort, wo jemande…