Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spitzfund m.
spitzfund , m. 1 1) ein unpersönliches spitzfund, m., das sich leicht aus der unter spitz 2, b oben sp. 2566 erwähnten verbindung spitzer fund ergeben konnte, ist wahrscheinlich die grundlage der folgenden pluralformen aus frühnhd. zeit, die meist trügerische argumentationen auf theologischem gebiete bezeichnen: durch mancherley subtiel spitzfünd wirdt die schrifft grübelt und durchgründ. H. Sachs 7, 378, 3 Keller; sampt alln ketzern und schwermern mehr, welche durch lauter menschen-lehr, mit lautern gedicht und spitzfünden, dem einfelting wort gotts nachgründen, und das nach ihrem kopff glosi…