Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
simonie f.
simonie , f. sünde des zauberers Simon, der von den aposteln die gabe des heiligen geistes erkaufen will ( ap.-gesch. 8, 18); vgl. Zarncke zum narrensch. 30, 30 . im mittelalter übertragen auf kauf und verkauf von kirchlichen ämtern und geistlichen gaben. mhd. simonîe mhd. wb. 2, 2, 290 a . Lexer mhd. handwb. 2, 926 . hierzu simonîen, verb., simonîer, m., simônisch, adj.: die gelobten, sie wolten alle simonei, das ist den gaistlichen wucher, den geiz und stolz der pfaffen im reich abtun. Aventin werke 1, 211, 10 ; die ergisten, vergiftigsten simoneier, gaistlich wuecherer und kezer. 189, 27; u…