Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Sensor
Sensor
sensibel Adj. ‘empfindsam, feinfühlig, seelisch leicht beeinflußbar, reizempfindlich’, im 17. Jh. entlehnt aus gleichbed. frz. sensible, das auf lat. sēnsibilis ‘was empfunden werden kann, empfindbar, der Empfindung fähig, mit Empfindung begabt’ beruht; zu lat. sēnsus ‘Wahrenehmung, Empfindung, Verstand’, Verbalabstraktum von lat. sentīre (sēnsum) ‘fühlen, empfinden, wahrnehmen, erfahren, meinen’. Zuerst in medizinischer Fachsprache ‘reizempfindlich’, seit dem 18. Jh. in der Psychologie und dann allgemein ‘empfindsam, feinfühlig’, auch ‘überempfindlich, mimosenhaft, leicht verletzbar’. Sensibilität f. ‘Empfindungsfähigkeit’ (18. Jh.), ‘Empfindsamkeit, Feinfühligkeit’ (19. Jh.), frz. sensibilité, nach lat. sēnsibilitas (Genitiv sēnsibilitātis) ‘Empfindungsfähigkeit’. sensitiv Adj. ‘leicht reizbar, überempfindlich, extrem feinfühlig’, entlehnt (17. Jh.) aus gleichbed. mlat. sensitivus, dann beeinflußt von frz. sensitif; zu lat. sēnsus (s. oben). Sensualität f. ‘Sinnlichkeit, Empfindungsvermögen’, entlehnt (18. Jh.) aus gleichbed. spätlat. sēnsualitas (Genitiv sēnsualitātis). Sensor m. (elektronisches) Meßgerät, ‘Meßfühler’, Übernahme (20. Jh.) von gleichbed. engl. sensor, einer gelehrten Bildung zu lat. sēnsus (s. oben).