Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwund m.
schwund , m. in der schriftsprache spät bezeugte ableitung von schwinden ( vgl. oben schwind, m. sp. 2652, auch schwand, m. sp. 2208): ' zustand, da etwas schwindet, allmählig sich vermindert, verkleinet, verliert, vergehet '. Campe. er kennt es aus der sprache der ärzte ( atrophie ): schwund des augapfels, der thränenwarzen. in zusammensetzungen: haarschwund, milchschwund u. ähnl. in dieser eingeschränkten, zum theil prägnanten anwendung ist es mundartlich bezeugt: schwunt, die abnahme des fleisches bei krankheiten Lexer 229 , vgl. Hügel 147 b ; ' eigentlich wird bey diesem wort die schwindsu…