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Schwībbogen

nhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Schwībbogen

Bd. 3, Sp. 1748
Der Schwībbogen, oder vielmehr Schwiebbogen, des -s, plur. ut nom. sing. 1) Die gewölbte steinerne Decke eines Raumes, ein Gewölbe, welches doch im Hochdeutschen üblicher ist, wo man unter Schwibbogen am häufigsten die nach einem Bogen geschlossene Öffnung einer Mauer verstehet; ein Bogen. 2) Der mit einem solchen Bogen bedeckte Raum, so wie Gewölbe, ein gewölbtes Zimmer oder Behältniß; eine besonders im Niederdeutschen übliche Bedeutung. Doch pflegt man auch im Hochdeutschen die gewölbten Grabstätten, wo man Verstorbene beysetzt, Schwibbögen zu nennen.[]Anm. Schon bey dem Raban Maurus Suipogun, in Petzens Glossen Suuipogun. Es scheinet von schweben abzustammen, und eigentlich einen schwebenden, d. i. über uns befindlichen, Bogen zu bezeichnen, wie Schwebästrich; oder von schweifen, bogenweise ausschneiden, welches letztere die Gestalt dieses Wortes in andern Sprachen und Mundarten wahrscheinlicher macht. Bey dem Dasypodius heißt ein Schwibbogen Schwielbogen, von Welle, wälzen, Gewölbe; bey dem Serrarius Schmiegebogen, von schmiegen; im Nieders. bey dem Chyträus Schwichbogen, im Schwed. Schvegbåge, von dem Isländ. sueigra, krümmen; in andern Nieders. Gegenden Schwiedbagen, ohne Zweifel aus Einer Quelle mit Wiede. Um die Dehnung der ersten Sylbe nicht zu verfehlen, ist das ie dem bloßen i vorzuziehen.
1321 Zeichen · 17 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schwībbogen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Schwībbogen , oder vielmehr Schwiebbogen, des -s, plur. ut nom. sing. 1) Die gewölbte steinerne Decke eines Raumes, …

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schwibbogen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schwibbogen , dilettantische, in der Technik nicht mehr gebräuchliche, weil mit keinem bestimmten technischen Begriffe v…

  3. modern
    Dialekt
    Schwibbogen

    Bayerisches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Schwibbogen Band 2, Spalte 2,1591

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Wortbildung

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