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schwappeln

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
4 in 4 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

schwappeln

schwappeln

schwapp Interjektion, lautnachahmend für ein kurzes, klatschendes Geräusch, besonders für plötzliches Überlaufen von Flüssigkeiten, seit dem 16. Jh. bezeugt, aber wohl älter. Ablautend 1schwipp, verstärkt schwip(p)s. Vielfach auch schwab(b), schwaps sowie mit Sekundärablaut in der Folge schwipp-schwapp (-schwupp). Substantiviert Schwapp m. ‘Klatsch, Schlag, Wasserguß, Menge überlaufender Flüssigkeit’ (17. Jh.). schwappen Vb. ‘platschend, klatschend an- oder aufschlagen, überfließen’ von Flüssigkeiten, auch ‘schwanken, schlottern’ von unfesten, schwammigen, weichen Massen (16. Jh.). Dazu die (wenig früher bezeugte) Weiterbildung schwappeln Vb. ‘plätschernd an oder über den Rand schlagen’, (von weichen Massen) ‘wackeln, zittern, sich hin und her bewegen’ (Ende 15. Jh.); daneben aus dem Nd. stammendes gleichbed. schwabbeln Vb., auch ‘viel und schnell daherreden’, im 17. Jh. in die Literatursprache aufgenommen. schwabb(e)lig Adj. ‘sich wackelnd bewegend, weich und dick’ (19. Jh.), früher bezeugt schwappelicht (17. Jh.). Iterativ schwappern, schwabbern, md. schweppern Vb. ‘überschwanken, Flüssigkeiten über den Rand gießen, überlaufen lassen, verschütten’ (18. Jh.).
1178 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schwappelnv., ntr, intrs

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Schwappeln , v. ntr . u. intrs . 1) Nach einer härtern Aussprache, so viel als schwabbeln, oder auch das Verstärkungswor…

  2. modern
    Dialekt
    schwappeln

    Südhessisches Wörterbuch

    schwappeln Band 5, Spalte 877-878

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwappeln

2 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von schwappeln 2 Komponenten

schwapp+eln

schwappeln setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Ableitungen von schwappeln (2 von 2)

beschwappeln

DWB

beschwappeln , sich, heluari, tuburcinari, sich befressen, besaufen. Stieler 1962 .

verschwappeln

DWB

verschwappeln , verschwappen , s. oben verschwabbeln.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schwappeln". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schwappeln/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „schwappeln". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schwappeln/pfeifer_etym. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schwappeln". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schwappeln/pfeifer_etym.
BibTeX
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