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Schüdde

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Hauptquelle · Westfälisches Wb.

Schüdde f.

Bd. 4, Sp. 1307
Schüdde f. 1. „Schütte, Rutsche“ (KkWb). — 2. Kornsieb (KkWb). — 3. das zu verbackende Mehl (Frbg.) (Ennepe-Ruhr-KreisEnr We).
114 Zeichen · 8 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Schüddef.

    Westfälisches Wb.

    Schüdde f. 1. „Schütte, Rutsche“ ( KkWb ). — 2. Kornsieb ( KkWb ). — 3. das zu verbackende Mehl (Frbg.) ( Enr We).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schuedde

50 Bildungen · 49 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schuedde

schueddeln + -e

schuedde leitet sich vom Lemma schueddeln ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von schuedde 2 Komponenten

schu+edde

schuedde setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schuedde‑ als Erstglied (30 von 49)

Schüddebüᵉne

WWB

schuedde·bueene

Schüdde-büᵉne m.n. [KSauerl Wal] Kornboden, Dachboden, Speicher, auf dem Getreide und Stroh gelagert wird.

schüddebūken

WWB

schuedde·buken

schüdde-būken V. IdW.: Sik schüddebuuken vöör Lachen sich schütteln, sich den Bauch halten vor Lachen ( WmWb ).

Schüddegaffele

WWB

schuedde·gaffele

Schüdde-gaffele f. [WMünsterl Hal Rek Gel Bek Pad Dor Hellweg Wbg Isl KSauerl Wal Wol Alt] 1. große (meist zweizinkige) Holzgabel zum Heuwen…

Schüddegaffelkǟrl

WWB

Schüdde-gaffel-kǟrl m. Person, die eine→ Schüdde-gaffele (zur Aufnahme von Würsten) trägt und in einem Umzug auf Fastnachtdienstag mitläuft …

Schüddegwele

WWB

Schüdde-gawele f. [ Wbg Arn Wol] große Gabel, womit die Wurststöcke unter die Decke gehängt werden (Frbg.).

Schüddeharke

WWB

schuedde·harke

Schüdde-harke f. Harke zum Auskämmen des Strohs: He nahm ne Schürreharke un kämmer et Sträoh iut ( Arn Hg).

schüddekop

MNWB

schuedde·kop

schüddekop , m. , (Emder Schelte:) „ verreder un schuddekopp ” (Quer. civ. Emed.).

schüddekoppen

WWB

schuedde·koppen

schüdde-koppen V. [verstr. nördl.] (verneinend oder vor Erstaunen) den Kopf schütteln; den Kopf aufwerfen ( Wie Gü). ⟨ - koppen u. - köppen …

Schüddelbeer

MeckWB

schueddel·beer

Schüddelbeer f. hölzerne Birne am Karussell, die schwingend bewegt wird; wer den in der Birne steckenden Ring greift und herauszieht, hat fr…

schüddeldörig

MeckWB

schüddeldörig Adj. aus dem Folg.: de Diern geiht so schüddeldörig Wa Rog .

Schüddeldörklas

MeckWB

Schüddeldörklas selten -dörch- m. Scheltwort auf einen Menschen, der beim Gehn mit den Gliedern schlenkert, auch dessen Kleidung slackerig i…

schüddelen

WWB

schued·delen

schüddelen V. [verstr.] 1.1. etwas, jmdn. kräftig, kurz und schnell hin- und herbewegen. De Hant schüeteln ( Dor Wl). He schüddelt den Kopp …

Schüddelfauder

MeckWB

Schüddelfauder (gesprochen Schüllfoure ) n. gemähtes Futter, das bunt durcheinander liegt, auch das lose Stroh, das sich nicht mehr in Garbe…

Schüddelgaffele

WWB

schueddel·gaffele

Schüddel-gaffele f. [ Det Rek Gel Höx Dor Unn Wbg] 1. große Holzgabel zum Heuwenden und -laden sowie zum Aufschütteln des Strohes beim Dresc…

schüddelinc

MNWB

schuedde·linc

schüddelinc , schüdelinge , f. , Schüttelwolle (nach Frisch 2, 247 b: „im Wollenkauf die kurzen Locken, die in die größeren und längeren ges…

schüddelköppen

MeckWB

schueddel·koeppen

schüddelköppen gleich schüdd'köppen den Kopf schütteln: schüllköppen Wa; schüttelköppen Sta Voigtsd . Da. 188 a .

Schüddelkoort

MeckWB

Schüddelkoort f. im Segen für alle Krankheiten werden Schiebel- und Schüttelkarte angeführt Staak Krankh. 291.

schüddelkoppen

WWB

schueddel·koppen

schüddel-koppen V. [Lippe Wdf Bek Höx Sos] den, mit dem Kopf schütteln. Dai olle Mann schüllköppelde ( Sos SchmB ). De Äöllern schüllköppede…

schuedde als Zweitglied (1 von 1)

anschüdde

MNWB

anschüdde „alluvio, ansettinge ”.