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schrubb(e)

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schrubb(e) m.

Bd. 15, Sp. 1798
schrubb(e), schrupp(e), m. mundartliches wort in verschiedenen verwendungen. 11) am Rhein schropp, schrupp für schrubber (vgl. das. 2), schrubbbesen Schm. 2, 610. 22) nassauisch-westerwäld. schrupp, schrupf, m. zusammengeschrumpftes wesen, von vieh und kindern; übertragen, ein untauglicher mensch Kehrein 1, 368. Schmidt 211. 33) bair.-tirol. schroppen, m. erhabenheit, unebenheit, holprige stelle auf einem wege, erdhügelchen; dazu schroppet, adj. holpericht, fragosus. voc. von 1618 s. Schm. 2, 610. Schöpf 649. 44) in Aachen schrubb, m. vortheil, unredlicher gewinnst Müller-Weitz 223 (vgl.schrubben 5). 55) in Kempen und umgegend schrupp(e), sperling, s. nd. korrespondenzbl. 4, 69. 66) in Lief- und Esthland schrub, m., aus engl. shrub, eine art punsch Hupel 212.
786 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    schrubb(e)m.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    schrubb(e) , schrupp(e) , m. mundartliches wort in verschiedenen verwendungen. 1 1) am Rhein schropp, schrupp für schrub…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schrubbe

23 Bildungen · 23 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schrubbe

schrubbeln + -e

schrubbe leitet sich vom Lemma schrubbeln ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von schrubbe 2 Komponenten

sch+rubbe

schrubbe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schrubbe‑ als Erstglied (23 von 23)

Schrubbebesme

WWB

schrubbe·besme

Schrubbe-besme m. [verstr. WMünsterl Tek Det Bek Wbg] 1. Scheuerbesen, Schrubber; alter, stumpf gewordener Reiserbesen, der zu gröberen Arbe…

Schrubbedag

WWB

schrubbe·dag

Schrubbe-dag m. Tag, an dem (der Boden) mit dem Schrubber gereinigt wird. Vandāge es Schrubbedag ( Isl Dh).

Schrubbehüᵉwel

WWB

Schrubbe-hüᵉwel m. [verstr.] Werkzeug des Schreiners: großer Hobel mit gerundetem Messer zum groben Vorhobeln ( Wal Ro ). — Ra.: Deu könne a…

schrubbelig

WWB

sch·rubbelig

schrubbelig Adj. [ Hfd Höx] 1. (vom Gesicht) pockennarbig: Schrubbelig Gesichte ( Hfd Ok ). — 2. sparsam (Frbg.) ( Höx Db).

schrubbeln

DWB

sch·rubbeln

schrubbeln , verb. , bei tuchmachern vom ersten kratzen der wolle Adelung, auch schrobbeln Frischbier 2, 317 a , schruppeln, schroppeln Karm…

schrubbeln I

RhWB

schrubbeln I = kratzen s. bei schruppen.

schrubbeln II

RhWB

schrubbeln II -ub- LRip in Schleid-Hellent schw.: brodeln, von kochendem Wasser. — Abl.: die Schrubbel(er)ei, dat Geschrubbel(s).

schrubberei

DWB

schrubbe·rei

schrubberei , f. : schrobberey, avaritia cum sorditie Stieler 1917 . vgl. schrubber 1, b.

schrubberin

DWB

schrub·berin

schrubberin , f. : schrobberinn, die, triparca Stieler 1917 . vgl. schrubber 1, b.

schrubbern

DWB

schrub·bern

schrubbern , verb. , gleichbedeutende weiterbildung zu schrubben (2) Campe. Jacobsson 4, 59 b .

Schrubberslunts

WWB

Schrubber-slunts m. Aufwischlappen ( Enr Sw). ¶ Vgl.→ Schrubbe-slunts .

schrubbert

MNWB

schrubbert , m. , der (Geld) zusammenkratzt , Geizhals (Lauremberg ed. Lappenberg 120). Vgl. schrappert.

schrubbesk

WWB

schrubbesk Adj. begierig zu→ schrubben ( Bek Al).

Schrubbeslunts

WWB

Schrubbe-slunts m. [ Enr Alt] Aufnehmer, Aufwischlappen.