Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schrubb(e) m.
schrubb(e) , schrupp(e) , m. mundartliches wort in verschiedenen verwendungen. 1 1) am Rhein schropp, schrupp für schrubber ( vgl. das. 2), schrubbbesen Schm. 2, 610 . 2 2) nassauisch-westerwäld. schrupp, schrupf, m. zusammengeschrumpftes wesen, von vieh und kindern; übertragen, ein untauglicher mensch Kehrein 1, 368 . Schmidt 211 . 3 3) bair.-tirol. schroppen, m. erhabenheit, unebenheit, holprige stelle auf einem wege, erdhügelchen; dazu schroppet, adj. holpericht, fragosus. voc. von 1618 s. Schm. 2, 610 . Schöpf 649 . 4 4) in Aachen schrubb, m. vortheil, unredlicher gewinnst Müller-Weitz 223…