Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schrack m.
schrack , m. sprung, risz. eine nominalbildung zu dem alten ( verlorenen ) starken verb. schricken, springen, vgl. DWB schrecken ; nur im ältern nhd. nachzuweisen, jetzt ausgestorben bis auf die oberd. mundarten, vgl. Grimm gramm. 2, 986 , nr. 302. 1 1) eigentlich, vom aufblitzen, aufflammen des feuers u. ähnl., lieblingswort Jac. Böhmes, vergl. DWB feuerschrack theil 3, 1602 f.: wenn aber der grimme feuer-schrack wieder zurücke in die herbigkeit blicket .. erschrickt er viel sehrer, denn es ist wie man wasser in ein feuer gösse, davon ein schrack wird. weil aber der schrack nun in der dünnen …