Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlutte f.
schlutte , f. in dieser schreibweise treffen wörter von sehr verschiedener bedeutung, verbreitung und von meist dunklem ursprunge zusammen. der heutigen schriftsprache sind sie sämmtlich fremd. 1 1) schlampe, unordentliches und unreinliches frauenzimmer Campe : in sprüchen Salomons er ( gott ) lehrt, was eim häuszlichen weib zughört. das letzt capitel leszt nu blutt, so werdt jhr sein kein solche schlutt. Birck doppelspiler 128 ; das sind faule schlutten, die morgens schlaffen, bis man mit den tellern zu tisch leutet. Creidius nuptialia oder hochzeitspredigten ( Augsburg um 1652). jetzt noch m…