Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schind m. f.
schind , m. , schinde , f. haut, insbesondere die feinen von der kopfhaut abblätternden schuppen, rinde. ein im hochd. ausgestorbenes wort, das indes als stammwort zu schinden angesetzt werden musz. geschlecht und stammausgang schwanken sehr. goth. unbezeugt; altn. skinn ( assimiliert aus * skinþ), n., haut, ebenso schwed. skinn, dän. skind. aus dem nord. stammt auch ags. scinn ( selten ), engl. skin, vergl. Skeat 558 b . mnd. schin die schuppen, die sich von der kopfhaut abblättern, droge schorf, scabies sicca, s. Schiller-Lübben 4, 95 a ; in demselben sinne in nnd. mundarten weit verbreitet,…