Eintrag · Schweizerisches Idiotikon
scheppe
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Lautwandel-Kette
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Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg
scheppe , scheppen s. schope, s. scheffen.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege
scheppe , Sb. Vw.: s. scheffe
Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege
scheppe Band 8, Spalte 1006 scheppe 8,1006
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Wortbildung
48 Bildungen · 42 Erstglied · 5 Zweitglied · 1 Ableitungen
Zerlegung von scheppe 2 Komponenten
scheppe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
WWB
Scheppe-emmer m. Schöpfeimer ( Ahs St).
WWB
Scheppe-fat n. [WMünsterl] 1. Schöpfgefäß (mit langem Holzstiel für Jauche). Met’n Scheppfatt de Aale (Jauche) up’t Land verdeelen ( WmWb ).…
WWB
Scheppe-fet n. ausgelassenes Rinderfett ( Hag Hg).
RhWB
Schepp-eimer (s. S.) m.: 1. E. zum Schöpfen von Wasser, auch der Brunneneimer, der am Br.seil hängt (Pötz-) Allg. — 2. Jaucheschöpfe, –eimer…
KöblerMnd
scheppeken , N. Vw.: s. schēpeken (1)
WWB
Scheppe-klump m. [WMünsterl] alter Holzschuh mit Stiel zum Besprengen der Wäsche auf der Bleiche.
WWB
Scheppe-kōrn n. Teil des Kornes, den sich der Müller früher als Mahllohn nahm (Frbg.) ( Bor Mu).
KöblerMnd
scheppeldrēgere , M. Vw.: s. schēpeldrēgære*
KöblerMnd
scheppelgelt , N. Vw.: s. schēpelgelt
WWB
Scheppe-liᵉpel m. [ Ahs Kos Rek Gel Dor MSauerl Bri] 1. Schöpflöffel (spez. für Suppe). — 2. Gefäß zum Einfüllen von Schweinefutter in den F…
RhWB
scheppeln -ęb- Bernk-Maring schw.: Flüssigkeit verschütten.
WWB
Scheppe-lō²n m. Teil des Kornes, den sich der Müller früher als Mahllohn nahm (Frbg.) ( Bor Bl).
KöblerMnd
scheppelschat , M. Vw.: s. schēpelschat
WWB
Scheppe-meªl n. [Bor] Teil des Kornes, den sich der Müller früher als Mahllohn nahm.
WWB
Scheppe-nap m. [verstr. WMünsterl Enr] 1. Gefäß mit Stiel (bes. zum Schöpfen des Schweinefutters). — 2. Napf, Kelle zum Schöpfen von Wasser …
KöblerMnd
scheppenbank , F. Vw.: s. schēpenbank
MNWB
schēpen(e) , scheppen(e) , schēpe , scheppe , m. , Schöffe, Urteilsfinder. schēpenbank, ~bôk, ~brêf, ~dach, ~gerichte, ~hûs, ~kāmere, ~klôt,…
WWB
Scheppen-ge-richte n. Schöffengericht ( Det Is). Ge- scheppe n. Geschöppe Geschöpf ( Bri Ka). ¶ NdsWb 5,363: Geschöpp(e), Geschöpf(e) .
RhWB
scheppen I -e- Rasen losgraben s. schüppen II;
RhWB
scheppen II -e- = schnellen s. schüppen III.
RhWB
scheppen III das Wort ist allg.; nur das WMosfrk hat eine andere zugrunde liegende Form scheffen (-ęf-, –Ef-); s. d. W.; Rhfrk, Mosfrk šębə(…
KöblerMnd
scheppenis , F. Vw.: s. scheppenisse
MNWB
schepp(e)nis(se) (schepnis[se]) , schēpenisse , schipp(e)nis(se) (schipnisse) , ° schapnus (Westfäl. Ps. 91, 5), f. , 1. Schöpfung, Erschaff…
KöblerMnd
scheppenrecht , N. Vw.: s. schēpenrecht
Herder
Scheppenstädt , braunschweig. Stadt mit 2700 E.; im norddeutschen Volkswitze steht S. neben Schilda.
MNWB
scheppentlĩken , adv. , kreatürlich, erschaffenerweise .
KöblerMnd
scheppentlīken , Adv. nhd. „schaffentlich“?, kreatürlich, erschaffenerweise E.: s. scheppentlīk, scheppen (1), līken (1) L.: MndHwb 3, 81 (s…
WWB
Scheppe-pänneken n. Gefäß zum Einfüllen des Schweinefutters in den Futtereimer (Frbg.) ( Rek La).
BWB
Schepper(er)prügel Band 3, Spalte 3,559
WWB
Scheppe-rad n. Schaufelrad (Mühle) ( Ahs St).
MNWB
gescheppe , n. , Geschöpf.
MNWB
° sēntscheppe , -scheffe , m. , städtischer Schöffe der als Vertreter der weltlichen Obrigkeit Sitz im geistlichen Gericht hat (Münster).
KöblerMnd
sēntscheppe , M. Vw.: s. sēntschēpe*
KöblerMnd
veltscheppe , M. Vw.: s. veltschēpe
KöblerMnd
vrīscheppe , M. Vw.: s. vrīschēpe
MNWB
gescheppe , n. , Geschöpf.