Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheitern verb.
scheitern , verb. frangi, abire in ruinas ( vgl. zerscheitern). die bildung gehört erst der nhd. sprachperiode an, und ist in anlehnung an die bedeutung von scheiter als trümmer (zu scheitern gehen) entstanden. Luther in seiner bibelübersetzung braucht zerscheitern im sinne von zerschmettern schon in übertragener anwendung: und wird jn ( den knecht ) zuscheittern. Luc. 12, 46 ; das gott anfienge und zuschlüge mich und lies seine hand gehen und zuscheittert mich. Hiob 6, 9 ; ich wil deine rosse und reuter zerscheitern. Jer. 51, 21 ; zerscheitern in passivem sinne in eigentlicher anwendung: im s…