Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheibel n.
scheibel , n. , dimin. zu scheibe ( vergl. scheibchen und scheiblein), weidmännisch von dem bodenstückchen in der fährte des hirsches, welches er, wenn die erde hart ist, glatt abtrennt. Jacobsson 3, 568 a ; zu schieben in beziehung gesetzt: es zwinget auch der hirsch bey hartem boden, und scheubet gras und erdreich gantz ab, und läst es in der fehrte liegen. dieses ist so breit als die fehrte, und liegt glatt ab, dasz man es gantz heraus heben kan. ist gerecht, heist das scheubel. Döbel jägerpr. 1, 10 a .