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Schäper

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MeckWB
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2 in 2 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Schäper Pl.

Bd. 5, Sp. 1264
Wossidia Schäper Pl. -s m. Seemann, Schiffer: 'myt scheper Klas Holsten syn schep' Rost.-Osl. Hand. (B.) 101; de Schäpers Seeleute (1890) WaWaren@ZiddorfZidd; dat sünd Schäpers Wo. Seem. 1, 77. Mod. unterschieden von Schipper (vgl. das 2 a), mit dem Vokal der flektierten Formen des Grundworts. — Dä. 408b; Kü. 3, 64, beide mit kurzem Vokal.
325 Zeichen · 15 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    SchäperPl.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Schäper Pl. -s m. Seemann, Schiffer: 'myt scheper Klas Holsten syn schep' Rost.-Osl. Hand. (B.) 101; de Schäpers Seeleut…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schaeper

29 Bildungen · 29 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schaeper

schaep + -er

schaeper leitet sich vom Lemma schaep ab mit Suffix -er.

Zerlegung von schaeper 2 Komponenten

scha+per

schaeper setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schaeper‑ als Erstglied (29 von 29)

Schǟperdrē¹sk

WWB

Schǟper-drē¹sk m. zur Schafhude jahrelang stillliegendes Ackerland (Lippe Oesterh ).

schǟperen

WWB

schaep·eren

schǟperen V. (von Nichtschäfern) Schafe hüten (Lippe Oesterh ). — Ra.: Et schäpert wenn die weißen Wolken zu sehen sind (Frbg.) ( Min Ph).

Schǟperfǖr

WWB

schaeper·fuer

Schǟper-fǖr n. [ Stf Mün Bek Hal] IdW.: ’n Schaiperfüer böten sich durch allerlei Leibesübungen (Arme untereinander schlagen, Hände unter di…

Schǟpergek

WWB

schaeper·gek

Schǟper-gek m. Zeichen, durch welches das Betreten eines Grundstücks, Feldes oder einer Schonung untersagt wird (Frbg.) ( Unn Hm).

Schǟperhk

WWB

schaeper·hak

Schǟper-hak m. Hirtenstab; Haken, mit dem die Schafe am Bein gefasst werden ( WmWb ).

Schǟperhāke

WWB

schaeper·hake

Schǟper-hāke m. [verstr.] 1. Schäferhaken, Hirtenstab (langstielig, um Schafe zu fassen bzw. um Erdklumpen zu werfen, um die Schafe zu scheu…

Schǟperhütte

WWB

schaeper·huette

Schǟper-hütte f. [ Hal Det Wie Wal] (fahrbare) Hütte, in der der Schäfer (bei der Herde) schläft, übernachtet.

Schǟperkāre

WWB

schaeper·kare

Schǟper-kāre f. [verstr.] geschlossener Karren, in dem der Schäfer (bei der Herde) schläft, übernachtet.

Schǟperknecht

WWB

schaeper·knecht

Schǟper-knecht m. [verstr.] Gehilfe des Schäfers (der an Stelle des Schäfers die Schafe hütet ( Hal Bh)).

Schǟperkniᵉp

WWB

schaeper·kniep

Schǟper-kniᵉp m. schlauer Streich (da die Schäfer beim Hüten viel Zeit zum Nachdenken haben, traut man ihnen das Aushecken vieler schlauer S…

Schǟperkrants

WWB

Schǟper-krants m. Kranz als Verbotszeichen, damit der Schäfer dort seine Herde nicht weiden lässt ( Hal Bh).

Schǟperlǟre

WWB

schaeper·laere

Schǟper-lǟre f. Scheipers - für Schulentlassene bis zum Alter von 20 Jahren verbindlicher Religionsunterricht, der sonntagnachmittags im Ans…

Schǟperman

WWB

schaep·erman

Schǟper-man m. Schäfer. — Sprichw.: Wat eun ehrlick Scheipersmann es, deu hät fuif Spuier Hore in suiner Luchthand. Wer hät söch eunen funne…

Schǟperrecht

WWB

schaeper·recht

Schǟper-recht n. „das vom Schäfer beanspruchte und tatsächlich ausgeübte Recht, mit Hilfe von Berufsgenossen den Verführer ihrer Gattin zu e…

Schǟperschüppe

WWB

schaeper·schueppe

Schǟper-schüppe f. 1. Schippe der Schäfer (Lippe Oesterh ); Stange mit Haken (zum Fassen von Schafen) und Löffel (zum Werfen von Erdbrocken)…

Schǟperschūte

WWB

schaeper·schute

Schǟper-schūte f. [ Hal Höx] mit einem kleinen Spaten versehener Hirtenstab, um damit aus der Reihe brechende Schafe mit Erde zu bewerfen.

schæperwolle

Lexer

schaeper·wolle

schæper-wolle f. schêper-, schêpperwol, vellus Dfg. 609 c , n. gl. 377 b . s. schâpære.