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Schäker

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
8 in 6 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Schäker

Bd. 3, Sp. 1335
Der Schäker, des -s, plur. ut nom. sing. eine Person, welche schäkert, besonders muntere, auf eine lärmende Art scherzende Kinder. S. Schäkern. Das in einigen Gegenden, z. B. in Meißen, übliche Schäker oder Schächer, ein untaugliches, ungesundes Pferd zu bezeichnen, ist von einem andern Stamme und vielleicht Schwedischen oder Slavonischen Ursprunges, welche Sprachen noch verschiedene Überbleibsel unter den Meißnischen Landleuten zurück gelassen haben. In Liefland ist Tschuker eine Schindmähre.
508 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schäker

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Schäker , des -s, plur. ut nom. sing. eine Person, welche schäkert, besonders muntere, auf eine lärmende Art scherze…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    1Schäker

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Schäker Schalk, Schelm, Schuft [ Wolf über Kranich, der ihm den Knochen aus dem Rachen holte: ] Hab' ich ihm Schnabel …

  3. modern
    Dialekt
    Schäkerm.

    Mecklenburgisches Wb.

    Schäker m. Schächer, Räuber: PN. 'heinricus sceker' (1257), 'tidemannus schekere' (1291) Brockm. 95; Du büst dei Gnad ok…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schaeker

12 Bildungen · 11 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von schaeker

schaek + -er

schaeker leitet sich vom Lemma schaek ab mit Suffix -er.

Zerlegung von schaeker 2 Komponenten

scha+ker

schaeker setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schaeker‑ als Erstglied (11 von 11)

schäkerei

DWB

schaeke·rei

schäkerei , f. das schäkern, getändel, mutwille, scherz. Adelung. in älterer zeit auch schökerei, schöckerei ( vgl. schäker und schäkern): d…

Schäkerey

Adelung

schaeke·rey

Die Schäkerey , plur. die -en, in der vertraulichen Sprechart, ein lauter, mit einem Geräusche verbundener Scherz, und in weiterer Bedeutung…

schäkerhaft

DWB

schaek·erhaft

schäkerhaft , adj. nach art eines schäkers, scherzend, mutwillig. Campe : wie eine gluckhenne, wenn der weih hoch über dem dache in den lüft…

schäkerin

DWB

schaek·erin

schäkerin , f. zu schäker, älter auch schäckerinn ( vergl. schäker und schäkern): ihr seyd beide schäkerinnen. Lessing 1, 402 ; Franciska. s…

schäkerlaune

DWB

schaeker·laune

schäkerlaune , f. : das kitzelding neckt mich zum halben faune. ich glaube gar, es ist die schäkerlaune. Bürger 336 Sauer.

schäkern1

PfWB

schäkern 1 schw. : ' krumm, linkisch gehen, beim Gang Hose und Knöchel wetzen ', schägere [LA-Impfl]; vgl. Schäker 1 1, schäken . Südhess. V…

schäkern2

PfWB

schäkern 2 schw. : ' anbändeln, necken ', schägere [IB-Ensh ( Glass 94), mancherorts], 'schadenfroh lachen', schäckere [ BZ-Apphf ]. Es Liss…

schäkern II

RhWB

schäkern II -E:- in den Städten, aber als fremd empfunden schw.: scherzen, tändeln. — Abl.: die Schäker(er)ei, dat Geschäker(sch), der Schäk…

schäkerteufel

DWB

schaeker·teufel

schäkerteufel , m. schäkerhafter, mutwilliger teufel: drum halt ich ihn nicht für gefährlich, denn schäkerteufel schaden schwerlich. Soltau …

Ableitungen von schaeker (1 von 1)

geschäker

DWB

geschäker , m. das schäkern, kurzweiltreiben unter lautem lachen Berghaus sprachsch. 1, 559 b .