Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rosenbusch m.
rosenbusch , m. ein dicht gewachsener, buschiger rosenstock, rosarium. Stieler 112 , mhd. rôsebusch. ob an dem ort, da die rosentragende weyde stehet, jemahls rosenbüsche gestanden, wird billig gezweiffelt. Micrälius altes Pommern 5, 373 ; lebe wohl, kind meiner sorgen, rosenbusch, den, jeden morgen, ich mit meinen thränen gosz. Gotter 1, 260 ; an einer quelle bord, die, statt gemeiner flut, ein trinkbar gold ergieszet, und über perlen hin durch rosenbüsche flieszet. Wieland 17, 274 ; drum gleicht das mündlein gar genau den hübschen rosenbüschen, wo gift'ge schlangen wunderschlau im dunklen la…