Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
requiem n.
requiem , n. die totenmesse in der katholischen kirche ( missa pro defunctis ) nach den eingangsworten: requiem aeternam dona eis domine. in volksthümlicher wendung: jemandem das requiem singen, lesen. da gedacht Bittergroll, hie wird man dir und dem volck das requiem und complet singen, unsers bleibens ist nicht mehr hie. Fischart Garg. 206 a . als masc.: die handknaben hand in ( Zwingli ) genommen und im ein grepnusz ghan, daran die fünf ort sind kommen, brachtend mit inen ein man ( den henker ), der sitzt zu Lucern mit wesen, er schwingt die lüt mit besen, der hat im den requiem glesen. Sal…