Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Renommee n.
Renommee n. (bis ins 19. Jh. dem Frz. folgend auch f.) ‘Ruf, Leumund, Ansehen’, besonders ‘guter Ruf, Wertschätzung, Prestige’, Entlehnung (Anfang 17. Jh.) von gleichbed. frz. renommée, dem substantivierten Femininum des Part. Perf. von renommer ‘loben, rühmen’, einer Präfixbildung zu frz. nommer ‘nennen, benennen’, dem gleichbed. lat. nōmināre (s. nominieren) zugrunde liegt. Aus dem frz. Verb stammt (mit besonderer Bedeutungsentwicklung im Dt.) renommieren Vb. ‘(sich) einen Namen machen, prahlen, großtun’ (Ende 17. Jh.). Dagegen wird aus frz. renommé Part.adj. bereits in der 1. Hälfte des 17.…