Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reichung f.
reichung , f. praestatio, porrectio. Stieler 1509 ; reichunge porrectio. Dief. 448 a , mhd. reichunge. die bedeutung des wortes ist, dem intransitiven und transitiven gebrauche von reichen entsprechend, eine doppelte: 1 1) das reichen bis an etwas, das ausreichen: das an der ausschneydung ( der frauenkleider ) in der höhe und raychung sey als von der claydung yetzo gesatzt ist, nemlich das es auff das wenigst reyche bisz auff ainen zwerhen fynger undter dem knörlein irs hals. Nürnb. polizeiordn. 298; möchten wir dem feindt widerstohn, mit gschütz auch gute reichung hon. Fronsperger kriegsb. 63…