Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rehren verb.
rehren , verb. fallen machen, fallen lassen. ahd. rêran aus raisjan, bewirkungswort zu rîsan cadere Graff 2, 533. 537 , mhd. und später rêren, von federn, laub, thränen, blut: wenn der pfaw die wol geverbten federn rêrt, sô traurt er. Megenberg 213, 21 ; es wart auf diese zeit das bilt des gekreuzigten Jesu von einem juden noch wider gemartert und röret vil pluots. d. städtechron. 3, 63, 4; alle die paum in dem weiten wald wainten und grosz zäher von in rerten. quelle bei Birlinger schwäb.-augsb. wb. 373 b ; ich spüre das ain hirsz ain stangen auf dem haupt trug und aine gereret hett. ebenda; …