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Pyramide

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
11 in 10 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Pyramide

Bd. 16, Sp. 476
Pyramide (griech.), ein zur Klasse der Polyeder gehöriger Körper, der erhalten wird, wenn man in einer Ebene ein beliebiges geradliniges Polygon (die Grundfläche der P.) und außerhalb dieser Ebene einen beliebigen Punkt (die Spitzeder P.) annimmt und dann alle die Dreiecke (die Seitenflächen der P.) konstruiert, die durch die Spitze und die Seiten der Grundfläche bestimmt sind. Je nach der Zahl der Seiten der Grundfläche heißt die P. dreiseitig, vierseitig etc. In der Figur ist eine fünfseitige P. mit der Grundfläche ABCDE und der Spitze S dargestellt. Der senkrechte Abstand der Spitze von der Grundfläche heißt die Höhe der P. Insbesondere heißt die P. regelmäßig, wenn die Grundfläche ein regelmäßiges Polygon ist, und wenn die Spitze genau senkrecht über dem Mittelpunkte des Kreises liegt, der durch die Ecken dieses Polygons geht; die Seitenflächen der P. sind dann lauter kongruente gleichschenklige Dreiecke. Eine P., deren Grundfläche und Seitenflächen lauter gleichseitige Dreiecke sind, ist ein regelmäßiges Tetraeder. Schneidet man eine beliebige P. durch eine zur Grundfläche parallele Ebene, so ist die Schnittfläche ein der Grundfläche ähnliches Polygon (A'B'C'D'E'), die Flächeninhalte solcher Schnittflächen verhalten sich wie die Quadrate ihrer Abstände von der Spitze. Der zwischen dieser Ebene und der Grundfläche liegende Teil der P. ist eine abgestumpfte P. (Pyramidenstumpf). Der Rauminhalt einer P. ist gleich dem dritten Teile des Produkts aus Grundfläche und Höhe. Sind G und g die Flächeninhalte der Grundfläche und der Deckfläche eines Pyramidenstumpfes, h aber der senkrechte Abstand zwischen G und g, so ist der Rauminhalt des Stumpfes gleich: 1/3h[G+g+√(Gg)]. Nimmt man als Grundfläche der P. ein Polygon mit unendlich vielen unendlich kleinen Seiten oder, was auf dasselbe hinauskommt, eine geschlossene krumme Kurve, so verwandelt sich die P. in einen Kegel (s. d.). In der Kristallographie bezeichnet man als Pyramiden solche Körper, die im mathematischen Sinne Doppelpyramiden mit gemeinschaftlicher Grundfläche sind, und unterscheidet sie als quadratische, hexagonale etc. Vgl. Kristall.
2134 Zeichen · 31 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pyramīde

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Pyramīde , plur. die -n, aus dem Griech. und Latein. Pyramis, eigentlich ein großes steinernes viereckiges Gebäude, …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pyramide

    Goethe-Wörterbuch

    Pyramide ‘Piramiede’ B4,128,19 aus gleichschenkligen Dreiecken auf (viel/vier)eckiger Grundfläche zusammengesetzter Körp…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pyramide

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Pyramide , in der Geometrie ein Körper mit geradliniger Grundfläche u. so vielen dreieckigen u. in einer Spitze zusammen…

  4. modern
    Dialekt
    Pyramide

    Rheinisches Wb.

    Pyramide nur in übertr. Bed. f.: 1. pərmitšə, Pl. -tšəs n. dreieckiges Eckschränkchen, das sich nach oben hin verjüngt u…

  5. Sprichwörter
    Pyramide

    Wander (Sprichwörter)

    Pyramide Eine Pyramide stellt niemand auf die Spitze, sprach der Weinschwelg, als er zuerst Humpen und dann Gläser voll …

  6. Spezial
    Pyramide

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Py|ra|mi|de f. (-,-n) ‹geom› piramida (-des) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pyramide

18 Bildungen · 15 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von pyramide

pyramiden + -e

pyramide leitet sich vom Lemma pyramiden ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

pyramide‑ als Erstglied (15 von 15)

pyramidenartig

GWB

pyramiden·artig

pyramidenartig zur Beschreibung der Form von Flammen u (gestutzten) Bäumen Johannisfeuer..auf den Bergen..Nach Verschiedenheit der vorhanden…

pyramidenförmig

GWB

pyramiden·foermig

pyramidenförmig Die östliche Hälfte des Observationszimmers enthält einen sich unter dem Dache endenden, 17 Fuß tief gegründeten, unter der …

Pyramidenform

GWB

pyramiden·form

Pyramidenform Zu seiner Darstellung nahm der geistreiche Künstler den Anlaß von jenen antiken Prachtgebäuden, wo man zonenweise Stockwerk üb…

Pyramidenleben

GWB

pyramiden·leben

Pyramidenleben in bildh Beschreibung des Menschenlebens Weltverwirrung zu betrachten,|Herzensirrung zu beachten,|Dazu war der Freund berufen…

Pyramidenoktaëder

Meyers

pyramiden·oktaeder

Pyramidenoktaëder (Triakisoktaeder), Pyra midentetraeder (Trigondodekaeder), Pyramidenwürsel (Tetrakishexaeder), s. Kristall , S. 702 u. 703…

Pyramidenspiegel

Meyers

pyramiden·spiegel

Pyramidenspiegel , vier eine Pyramide bildende Spiegel. Blickt man auf die Spitze, so sieht man von einem Bild, auf dem die Pyramide steht, …

pyramide als Zweitglied (2 von 2)

Fēuer-Pyramīde

Adelung

feuer·pyramide

Die Fēuer-Pyramīde , plur. die -n, eine Art des Lustfeuers, wo die Bränder über einander auf ein pyramidenförmiges Gerüst geleget werden.

gewehrpyramide

DWB

gewehr·pyramide

gewehrpyramide , f. : gewehrpyramide v. gewehrkreuz ... the muskets piled up in pyramidical form, a pile of arms. Hilpert 1, 463 ; das in fo…

Ableitungen von pyramide (1 von 1)

urpyramide

DWB

urpyramide ( uralte p. ) Baggesen 2, 79 .