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pingsten

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MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Pingsten Dat.

Bd. 5, Sp. 411
Wossidia Pingsten Pfingsten; als ursprünglicher Dat. Pl. öft. in der a. Spr. mit Artikel belegt, woraus, gelegentlich noch in jüngster Zeit lebendig, m. Geschlecht folgt, doch gewöhnlich mod. ohne Artikel gebraucht: 'des dynkstedages in den pyngisten' (1372) UB. 18, 171; 'des sondaghes vor pinxsten' (1372) 128; 'up den Pinxten' Slagg. 119; 'im pingsten' (1513) Jb. 57, 173; (1543) Bartsch 2, 6; 'in den Pynxten' (1559) Rost.-Osl. Hand. (B.) 120; 'gegen den Pingsten' Gry. Slüt. I 4b; tom Pingsten (1889) HaHagenow@RedefinRed; to 'n Pingsten (1910) Wa; up 'n Pingsten (1922) HaHagenow@LankLank; in 'n Pingsten RoRostock@BartelshagenBart; wenn de Pingsten rankem (1933) LuLudwigslust@PolzPolz; Pingsten Gedicht von Bri. 1, 92; Pingsten Mi 63a. 1. wie Weihnachten und Ostern zunächst an 4 Festtagen gefeiert: 'in quatuor diebus festivis penthecostes' (1345) UB. 9, 709; 'des mydwekens in den veer hylghen daghen tů pinghesten' (1374) 18, 431; 'int jar 1582 des midwekens in den pinxten' Grab. Lohgerb. 57; die Kirchenord. von 1650 setzt 3 Tage fest, von Sonntag bis Dienstag Bär. Ges. 1, 2, 244; Pfingstdienstag (1552) s. Krabbengilde; die herzogliche Verord. von 1774 schafft den 3. Feiertag ab Bär. Ges. 1, 4, 34; doch galt er auch ferner gewöhnlich noch als Ruhetag (s. Afsetteldag, Bd. 1, 179). 2. in den Städten war Pfingsten das Hauptfest[] der Gilden: Pingstgill', -lagg, Pingstbier, -fest (s. d.); Polizeiverord. gegen die Pfingstgelage s. auch 3; nach der Pol.-Ord. von 1562 'sollen ... solche Gilden an dem heil. PfingstDienstage zu Abend anzufangen und nicht länger dann auf den nächsten Donnerstag nur ziemlicher Weise zu halten, erlaubt und nachgegeben seyn, jedoch ohne allen Ueberflus, und ohne Speisen und Essen, das man bishero in den Gilden gebraucht' Bär. Ges. 4, 1, 112; in StaStargard@NeubrandenburgNBrand dreitägige Pfingstgilden der Zünfte im 16. Jahrh. E. Boll Gesch. 1, 227; in Ha wurde vom letzten Pfingsttag bis Sonnabend vor Trinitatis gefeiert; in der Pfingstwoche fanden das alte Papageienscheiten (s. d., -gesellschaft und Maigraf), ursprünglich auch der daraus hervorgegangene Königschuß (s. d.; Bartsch 2, 283) und schon 1390 in Ro die erste Pfingstmesse (s. Pingstmark) statt; als Eröffnung des Pfingstmarktes galt der Aufzug der Dräger am letzten Pfingsttage vom Rathaus zu ihrem Schütting, wo sie ihr Fest hatten, s. Bd. 2, 451; die Städte wurden mit Mai geschmückt; 1738 und 1763 wurden in Ro die Pfingstmaibüsche in den Pfarrkirchen verboten Rost. Beitr. 4, 2, 112; 7, 122; in vielen Städten wurde am Sonntage oder in der Woche vor Pfingsten ein für das Fest bestimmter fetter, mit Kranz, Blumen und Bändern geschmückter Ochse (s. Pingstoß und Pipoß), auf dessen Hörner Zitronen gesteckt waren, von den Schlachtern in den Straßen herumgeführt; der Lehrling ging in die Häuser der Kunden und erhielt ein Trinkgeld oder Blumen und Schleifen für den Ochsen; der Brauch ist Nachklang einer letzten Erinnerung an den heidnischen Opferstier, s. Lümmelbier; gefeiert wurde an seit alters üblichen Stellen, öft. auf ehemaligen Kultstätten, so in Wa auf dem Werder, in WaWaren@MalchowMalch auf dem Wiwerbarg, in Röb auf dem Gill'stück. 3. vom Verbot der dörflichen Gilden (s. Gill', Bd. 3, 169), die der Veranstaltung geselliger Feste dienten, blieben 1516 noch die Pingstgillen ausgenommen, wurden aber auf 3 Tage beschränkt; 'die gilden sollen die leute nur Zwey tage halten, nemlich am dritten pfingsttage nachmittag und am negstfolgenden Mitwochen, nicht lenger als Zu 9 oder 10 Uhren Zusammen bleiben, auch keine nacht tantze halten' (1620) Horn Selmsd. 2, 81; die Feste wurden von den Erträgen der Ländereien, welche die Gilden besaßen, bestritten; ständige Übertretungen und Ausschweifungen führten ab 1654 zu immer wieder erneuerten Verboten: 'Edict wegen Abschaffung des Gesöfs im Pfingstfest, da man die Gilden mit ärgerlichen Täntzen zu halten pflegte' (1704) Franck Meckl. 16, 208; 'die höchst ärgerliche so genannte PfingstGilde ... gäntzlich abgestellet' (1734) Masch Ges. 151; nach Verord. von 1740 für 3 Tage erlaubt; für RoRostock@RövershagenRöv 1767 abermals verboten; das Gildewesen schwand mit dem Niedergang[] des Bauernstandes im 17. und 18. Jahrh.; Pingstgill' hieß am Ende des 18. Jahrh.s noch das Fest der Pferdehirten Bey. Lp. 60; Schildt 127. Bis in die jüngste Vergangenheit galt Pingsten auf dem Lande als das schönste Fest des ganzen Jahres: Pingsten wir dat Haupt; viele Reste alten Frühlingsbrauchtums waren auf das Pfingstfest zusammengedrängt; zeitig wurde das Pingstbier (s. d.) gebraut, die Feier ging jährlich auf den Bauernstellen reihum Pa; in GüGüstrow@AltenhagenAltenh freitags in der Pfingstwoche; in SchwSchwerin@DriebergDrieb gab es Pingstbier einen Tag nach dem Fest; Knechte und Mägde gingen Pfingsten von Hof zu Hof und probierten überall StaStargard@SandhagenSandh; das Dorf, die Stuben und Türen der Häuser, die Windmühlenflügel, selbst die Ställe wurden mit Mai (Maibusch, Pingstmaibusch) geschmückt, dem einst magische Kraft zugemessen wurde (s. Bark1, Bd. 1, 626); man streute auch kurz geschnittenen wohlriechenden Kalmus (Kalms, s. d.) aus; die Dierns, welche am Pfingstmorgen früh zum Melken aufstanden, bekamen zur Belohnung einen Pingstbusch gesetzt HaHagenow@BesitzBes; die mißliebigen oder faulen Mädchen fanden dagegen Zweige vom Fulbom oder einen Besen an ihre Fenster gesteckt (s. Fulbusch und Bessen 4); in vielen Dörfern, bes. des SW wurden ein oder mehrere Pfingstbäume, entweder Fichten, zuweilen bis auf den äußersten Wipfel kahl geschlagen, oder Birken aufgerichtet, in WaWaren@HinrichsbergHinr wurde ein Maibom vor allen Häusern eingegraben, in Pa@Wilsen vor jedem Tor eines Bauerngehöftes; in der Bützower Gegend wurde ein Maibom auf der großen Diele hingestellt und umtanzt; s. auch Pingstbom, -staken; den Mai und die Maibäume holten Knechte und Mägde am Tage oder in der Nacht vor dem Fest (Pingstabend) gemeinsam aus dem Wald (Maihalabend), oft auf einem Wagen, vor den sie sich selbst spannten; dann baute man, bes. in Schw und Lu, die große, mit ausgeblasenen Eiern geschmückte und öft. auch mit Schaukel und Kegelbahn ausgestattete Pfingstlaube (Pingstlauw, -hütt, Maibaud', Lusthus), in welcher gegessen und getrunken (Pingstbier) und gespielt wurde; oder vor jedem Bauernhause wurde eine kleine Laube errichtet; in LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch baute sich jeder Jahrgang der Dorfjugend seine eigene, in Malk Knechte, Mägde und Hütejungen jede für sich ihre Laube; Baum und Laube wurden nach dem Fest meistbietend verkauft Laup; in Kumm errichtete man mitten im Dorf, in Warl vor dem Gasthaus eine Ihrenpuurt; so auch in HaHagenow@StrohkirchenStrohk und LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; nur in einigen Dörfern des Kreises Lu@ lebte der Brauch, in Pfingstbaum, -laube, an oder auf die Ihrenpuurt große Puppen zu setzen: in Con eine als Mann mit Pfeife und Zylinder und eine als Frau mit einem Korb über dem Arm aufgeputzte Strohpuppe; ein Paar auch in Kar; in Laup, Woosm, TewsW und PaParchim@DomsühlDoms war[] es eine männliche Figur: Pingstkierl, Kierl mit Frugensjack; als Pfingstbrauch ist nur für Lu Ludwigslust@KlüßKlüß dat Borenlehen (Bärenleiten) belegt: eine Person wurde mit Stroh umwickelt und an einer Kette geführt, dann bekam sie Schläge; die Dorfbewohner in der Gegend von GüGüstrow@BützowBütz und WiWismar@SternbergSternb feierten auf der von den Hütejungen (Pirheir) dazu hergerichteten Häg'brak (s. Bd. 3, 357); Mittelpunkt der Pfingstbelustigung der Dorfjugend in Sta@ und im O von Meckl.-Schwerin allgem., sonst seltener, war der Knarrbom (Syn. und Beschreibung s. d.); Spiele, die Pfingsten bes. gern gespielt wurden: Kägeln, Trünneln, den Schibel möten, Kulsœg', Dubenboßeln (Bd. 2, 607), Pott slagen, Tunn' slagen, Hahn slagen (Bd. 3, 367), Katerslahn, Buck spälen (Bd. 2, 54, s. auch Dreibuck, Bd. 2, 479), Drüdden jagen, Brüjamsgripen (Bd. 2, 16), Klumpsack, Möller von hinnen un Möller von vörn, Voß un Has', Slahnerball und andere Ballspiele, Pfänderspiele, in Schö@ Kranzriden und Jumfernführen (Bd. 3, 1123), in WaWaren@RöbelRöb das Speckriden (s. d.) der Ackerbürgersöhne; in LuLudwigslust@KummerKumm Wettlauf der Knechte nach dem Gottesdienst zu ihren Bauernstellen, wer zuerst ankam, sollte im ganzen Jahr zuerst mit der Arbeit fertig werden; ein Wettrennen der jungen Burschen, dessen Preis eine Tonne Schnaps war, wurde im Schwerinschen verboten Fromm Meckl. 114; Wettlauf zum Maikranz in StaStargard@GlienkeGlienke; zwischen den Heirjung's von LuLudwigslust@GöhrenGöhr und Malk fanden jährlich zu Pfingsten nach einem Wettpeitschen Dorfschlachten statt, zuweilen vereinigten sie sich auch gegen die aus Kar. Pingsten war in besonderem Maße das Fest der Hütejungen; zum Knaaster-, Knapper-, Ballerabend, -fest (s. d.) hatten sie ihre Knallpeitschen bereit, die, um damit möglichst laut ballern zu können, bes. gefertigt waren (s. Pietsch); dann wurde Pingsten inballert, -knallt, -knaastert; beim Klappen in Gruppen mußte man gut Slagg hollen WiWismar@TatowTatow; der ursprüngliche Sinn, durch das Peitschenknallen die bösen Mächte zu vertreiben, wurde nicht mehr empfunden, nur ein Beleg aus Pa Parchim@DammDamm (1934) besagt, es hätte sich gegen die Hexen gerichtet; am Morgen des ersten Pfingsttages standen die Hütejungen schon beim Morgengrauen auf, um als erste ihr Vieh auf die Weide zu treiben, manche verbrachten die Nacht gemeinsam im Backofen, um die Zeit nicht zu verschlafen; der mit seinem Vieh zuerst auf der Weide ankam, war der Dausläper (Bd. 2, 275), er durfte am Abend den Umzug anführen; Beschreibung des Pfingstumzuges s. Heirjung' (Bd. 3, 594); es war ein Heischegang von Haus zu Haus, der Pingst(e)karr mußte dabei den Bittreim (s. Ei, Bd. 2, 674; Wo. V. 4, 818—824; Bartsch 2, 275 ff.) hersagen; als Belohnung für die Spende von Eiern, Wurst oder andern Eßwaren wurde ein Schluck aus der mitgeführten Branntweinflasche[] gewährt; blieb die Gabe aus, so hieß es: Swatten Twiern un witten Twiern, Dat oll Wif dat gifft nich giern (1929) LuLudwigslust@ConowCon; in Pa zogen die Hirtenknaben und Pferdejungen der Nachbardörfer mit knallenden Peitschen durch die Straßen und erbaten Gaben, die sie dann gemeinschaftlich verzehrten Fromm Meckl. 114; Jb. 20, 193; nach Bey. trugen die Pferdejungen, die am Pfingstmontage heischend auf die Bauernhöfe zogen, eine lange Stange mit einem Krähennest oder einer lebendigen jungen Krähe daran vor sich her Lp. 60; in Rostocks Nachbardörfern Barnst, GSchwaß und Bramow zogen auch die Knechte unter Peitschenknallen, das im Gleichtakt vor sich ging, herum (Knallknechts), sie führten eine lange, am Ende gegabelte Stange, an welcher ein Nest für die einzusammelnden Eier befestigt war, mit sich; um die Mitte des vor. Jahrh.s kamen sie auf ihren Bittgängen bis in die Vorstadt von Ro Monh. 8, 207; aus Harmstorf und Kritzm zogen die Heirjung's nach Ro. Ein von den Pferdehütejungen, zuweilen auch von den Tagelöhnern am ersten, seltener an beiden Pfingsttagen viel geübter Brauch war das Sneren oder Pannen: sie sperrten Fußgängern oder Fuhrwerken, bes. den Kirchgängern mit einem vorgehaltenen Strick, an dem manchmal ein Blumenkranz hing, den Weg und suchten, indem sie einen Bittreim hersagten, ein kleines Lösegeld zu erhalten, wofür den Spendern dann auch ein Schluck Branntwein gereicht wurde; Reim beim Pingstsneren: Ick will den Herren sneren Mit Freuden und mit Ehren, Der Herr der möcht so gütig sein Und schenken mir was fürs Kränzelein, Und nicht allein fürs Kränzelein, Sondern auch fürs Verselein. Es sei die Gabe groß oder klein, Damit will ich zufrieden sein HaHagenow@Kirch JesarKJes; s. Wo. V. 4, 824; Bartsch 2, 276; 'das Sensen-Streichen, Binden, Schnüren zur Pfingstzeit ... auf und neben den Landstraßen' durch Verord. verboten N. Strel. Anz. 1836, S. 126b; dgl. Wi 1824; manchenorts war es Sitte, die am Pfingstmorgen zuletzt ausgetriebene Kuh zum Abend, wenn sie eingetrieben wurde, zu bekränzen (ähnlich dem Pingstoß) RoRostock@GehlsdorfGehlsd; LuLudwigslust@BrenzBrenz; PaParchim@StralendorfStral; der Kranz war aus Brennessel oder Dornbusch WaWaren@JabelJab; HaHagenow@BahlenBahl; auch aus Birkenbusch und wurde vom Kuhhirten geflochten Ha; öft. dafür Kranz für die erste Kuh LuLudwigslust@WanzlitzWanzl; WaWaren@KieveKieve; auch für die letzte Gans GüGüstrow@ZerninZern; MaMalchin@TeterowTet; oder Melkerin GüGüstrow@TarnowTarn; der Hütejunge, der zuletzt austrieb, mußte hänseln WaWaren@WredenhagenWred; einer Pogg' das Fell abziehen PaParchim@SiggelkowSigg; Branntwein ausgeben WaWaren@KieveKieve; in Vipp wurden am zweiten Pfingsttage die Melkerinnen mit Musik von der Rägel ins Dorf eingeholt. 4. Termin von Pfarrhebungen: 'die erst Pfingsten fälligen Lämmer, Schafkäse und Wolle' Arch. Landesk. 1862, S. 162. 5. Rdaa. und Reime: Pingsten, wenn de Bück lammen niemals Wa; ... wenn[] de Buck upt Ies lammt Gü; zum Aufschneider: so schiten de Gäus', wenn se twischen Pingsten un Johanni upt Ies gahn HaHagenow@RedefinRed; drei gaud' Frugenslüd' hett dat früher up de Welt gäben, ... de tweit hett sick twischen Ostern un Pingsten up 'n Ies' splett't Wo. Hum. 23; vom ungläubig Staunenden: dee stellt sick an, as fallen Ostern un Pingsten up eenen Dag Ro; Drohung: ick hau di, dat du glöwst, Pingsten un Nijohr fallen up einen Dag GüGüstrow@LaageLaage; im Verwunderungslied: Pingsten up 'n Ies' Dor danzen de Müs' Wo. V. 2, 1685; eine Rda., die anzeigen soll, daß eine Hoffnung nicht in Erfüllung gehen wird Mi 63a; im Tanzreim: Vier Wochen vör Pingsten Denn geiht de Snei weg, Denn frig' ick min Leiwken, Denn krig' ick min Recht Wa; Morgen is Pingsten, Denn gahn de lütten Dierns nah 'n Hingsten, De Jungens nah 'n Hackelssniden, Dat de lütten Dierns ok 'n Daler krigen Wo. Sa. 6. FN.: Pingstbarg, -brauk, -busch, -grund, -häg', -koppel, -see, -städ', -wisch. Zs. Preisterpingsten. — Mnd. pinxten. — Br. Wb. 3, 320; Dä. 349a; Da. 155a; Kü. 2, 537; Me. 3, 1027; Schu. 29; Teu. 1, 155.
14198 Zeichen · 183 Sätze

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    pingsten

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    pingsten , pinkesten s. phingeste.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    pingstenM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    pingsten , M. Vw.: s. pingesten L.: MndHwb 2, 1522 (pingsten)

  3. modern
    Dialekt
    PingstenDat.

    Mecklenburgisches Wb.

    Wossidia Pingsten Pfingsten; als ursprünglicher Dat. Pl. öft. in der a. Spr. mit Artikel belegt, woraus, gelegentlich no…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pingsten

18 Bildungen · 16 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

pingsten‑ als Erstglied (16 von 16)

pingstenhü̂de

MNWB

pingsten·huede

*° pingstenhü̂de ( pinxten- ), pl. : zu Pfingsten abgelieferte Partie Tierhäute (Grabow Lohgerber 2, 53).

pingstenhǖde

KöblerMnd

pingstenhǖde , Pl. Vw.: s. pingestenhǖde*

pingste(n)lach

MNWB

pingsten·lach

° pingste(n)lach , pingst- ( pynxt- ), pingeste- , pinste(n)- , pinte(n)- , pinstenlacht , n. ( Gen. Sg. -lāges -lāgen ) : zu Pfingsten abge…

pingstenschafferîe

MNWB

pingsten·schafferie

*° pingstenschafferîe , f. ( Pl. -n ) : Ausrichtung der Pfingstfeierlichkeiten einer Gilde, sô ên junc amptbrôder tô quême ... dê schal sîne…

pingstenwēke

KöblerMnd

pingstenwēke , F. Vw.: s. pingestenwēke*

pingsten als Zweitglied (2 von 2)

Preisterpingsten

MeckWB

preister·pingsten

Wossidia Preisterpingsten der dritte Pfingsttag, an dem die Ribnitzer Pastoren ins Dorf kamen, um Eier usw. einzufordern Ro Rostock@Dierhage…