Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
piek
piek , pieke , s. pik, pike.
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piek , pieke , s. pik, pike.
Lautwandel-Kette
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Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege
Der Piek , — es, Mz. — e , in der Schifffahrt, die Benennung gewisser Taue. Der Piek des Besansegels, dasjenige Tau, wom…
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Piek , unterster, hinterster Schiffsraum, zuweilen Achterpiek , im Gegensatz zur Vorderpiek , dem Raum am Vorsteven; das…
Wander (Sprichwörter)
Piek Dat woll emme äwwer wall an den Piek teihen (auch: teuhen). ( Lippe. ) Das wollte ihm aber wol ans Mark ziehen, d.h…
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Wortbildung
39 Bildungen · 36 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen
Meyers
Piekar , Dorf, s. Deutsch-Piekar .
Campe
Das Piekblatt , — es, Mz. — blätter, der Piekbube, — n, Mz. — n, die Piekdame, Mz. — n, die Piekdrei, Mz. — en, s. Campe Pieke 1).
Campe
Das Piekeisen , — s, Mz . gl. das Eisen, die eiserne Spitze der Pieke.
RhWB
Piekel -īə- = Salzlake s. Pickel II;
WWB
Piᵉkele f.m. [verstr.] 1. Pökel, Salzlake. Daor moss ’n bettken Peckel bi geeten Salzlake z.B. auf einen Strauch gießen, der eingehen soll (…
WWB
Piᵉkele-fat n. [Münsterl Kr. Wiedenbrück Wie SWestf] Fass zum Pökeln.
WWB
Piᵉkele-flē²sk n. [verstr.] gepökeltes Fleisch.
WWB
Piᵉkele-grō¹we f. Jauchegrube (Olt At = KkWb ).
WWB
Piᵉkele-hǟring m. [WMünsterl Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lün…
WWB
Piᵉkele-kǖwen n. Fass zum Pökeln ( WmWb ).
WWB
Piᵉkele-kump m. (gemauerter) Bottich, Trog zum Pökeln ( Kr. Halle Hal Bh).
WWB
piᵉkelen V. [verstr.] pökeln, in Salz einlegen. Gepïekelte Hēäringe ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl). ⟨ pokeln (…
WWB
Piᵉkele-salt n. Pökelsalz ( WmWb ).
WWB
Piᵉkele-sünde f. [WMünsterl Kr. Steinfurt Stf Kr. Coesfeld Kos Kr. Münster Mün Kr. Lüdinghausen Lhs Bek] sowohl die kleine, lässliche als au…
WWB
Piᵉkele-trog m. Trog zum Pökeln ( Kr. Lippstadt Lst Dr).
WWB
Piᵉkele-tunge f. gepökelte Rinderzunge ( WmWb ).
WWB
piᵉkelig Adj. geizig ( Kr. Beckum Bek Al).
WWB
Piᵉkel-tiᵉwe f. [WMünsterl] zänkische Frau, die viel Schlechtes über andere redet.
WWB
Piᵉkel-trīne f. geizige Frau ( Kr. Beckum Bek Al).
Campe
Pieken , v. trs . in der Schifffahrt, die Raaen vermittelst des Toppenants an der einen Seite aufholen und an der andern niederlassen, damit…
Campe
Das Piekenfähnchen , — s, Mz . gl. das Fähnchen an der Pieke der Piekenträger unterhalb des Eisens (Banderole ).
Campe
Piekenförmig , adj . u. adv . die Form, Gestalt einer Pieke habend. I der Naturbeschreibung ist ein Ausschnitt oder eine Bucht am Grunde pie…
Adelung
Der Piekenīer , des -s, plur. ut nom. sing. eine ehemahlige Art der Soldaten zu Fuß, welche mit Pieken bewaffnet waren; der Piekenträger.
Campe
Der Piekenstoß , — es, Mz. — stöße , ein Stoß mit der Pieke.
Campe
† Piekentief , adj . u. adv . zwei Klafter tief. Frisch.
Campe
Der Piekenträger , — s, Mz . gl. einer der eine Pieke trägt. Besonders nennt man mit Pieken bewaffnete Krieger Piekenträger (Pikenier ). I d…
WWB
piᵉkerig Adj. [verstr.] klebrig; (vom Boden) lehmig.
Pfeifer_etym
piekfein Adj. ‘ganz besonders fein, exklusiv’, Übernahme des im Nd. entstandenen, eigentlich tautologischen Kompositums pǖkfein, dessen ǖ im…
Campe
Die Piekfünf , Mz. — en, der Piekkönig, — es, Mz. — e, die Pieksechs, Mz. — en, s. Campe Pieke 1).
Campe
Das Piekholz , — es, Mz. — hölzer , in dem Schiffbaue, die zunächst bei dem Vor= und Hintersteven stehenden Hölzer, welche eine gabelförmige…
MeckWB
Wossidia Achterpiek n. das hintere, meist spitz zulaufende Ende des Bootes Ro Rostock@Warnemünde Warn ; zum Subst. Piek f. die Spitze.
Idiotikon
Donnerspiek Band 10, Spalte 104 Donnerspiek 10,104
Adelung
Die Pieke , plur. die -n, gleichfalls aus dem Französ. Pique, ein Spieß mit einem langen Schafte, womit ehedem die Fußgänger im Kriege bewaf…