Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfiffig adj. und adv.
pfiffig , adj. und adv. erst bei Adelung nach pfiff 3, auf pfiffe sich verstehend, fein und schlau, verschlagen. das wort ist als fiffig auch ins dänische gedrungen, s. P. E. Müller dän. synonymik (1829) 1, 269 . 1 1) adjectiv. 1@a a) prädicativ: wie kindisch! wie pfiffig, wie boshaft zugleich ( ist pastor Göze in seiner entgegnung ). Lessing 10, 180 ; pfiffig genug ist die etymologie der sirenenpfeife, noch pfiffiger die anwendung. Voss antisymb. 1, 320 ; die rache ist pfiffig Schiller 2, 290 ( räuber, trauersp. 4, 8); o! sie sind pfiffig, so lang sie es nur mit dem kopf zu thun haben, aber s…