Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
peschen verb.
peschen , verb. , mundartlich in Oberhessen und in der Wetterau, durch köder anlocken, anködern, dann überhaupt durch zartthun an sich locken und zuthulich machen, s. Vilmar 296 . Weigand 2 2, 327. schon ahd. ( wahrscheinlich aus lat. pascere entlehntes ) pescan in inpescên, inescent Steinmeyer - Sievers 1, 460, 55 ( zu Prud. hamartig. 322); ich pees, inesco Alberus dict. hh 2 a . mit dativ, wetterauisch: gut leckerbislein und gut wort, wie er sie find an manchem ort, da man im pescht und quinseln thut, machen im ein lüstigen muth. G. Nigrinus affenspiel (1571) F 4 b . auch mit verschiebung de…