Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Nute
Nute , Furchen an Arbeitsstücken, z. B. bei den sogen. Holzverbindungen auf Nut und Feder (s. Holzverband), an Tischler- und Zimmermannsarbeiten, in zahlreichen Fällen in Metall zur Führung, Befestigung (Keilnuten) etc. Zwei damit zusammengefügte Holzstücke nennt man »genutet und gefedert«. Die Feder wird entweder aus dem vollen Holz gebildet, oder man versieht jedes Brett mit einer N. und legt die Feder als besondere Leiste ein (eingelegte Feder). Zur Ausarbeitung dienen die Spundhobel , die paarweise zusammengehören, nämlich ein Nuthobel und ein Federhobel . Auf Maschinen erzeugt man Nuten i…