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Nute

Lex. bis sprichw. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
6 in 6 Wb.
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Nute

Bd. 3, Sp. 1080
Nute Aber wie überschritten sie die Nute? (Sachsen.) Wider die, welche unüberwindbar scheinende Dinge als unüberwindliche Hindernisse betrachten. Dies Sprichwort verdankt seine Entstehung einem Vorgang bei der Stadt Zerbst durch die Magdeburger, welche zur Zeit, als Graf Günther von Schwarzburg (1503-45) Erzbischof von Magdeburg war, häufig in Fehde lebten. Die Zerbster sollten durch die Magdeburger eine Züchtigung erhalten. Da die bei der Stadt fliessende Nute eben stark angeschwollen war, überliessen sich die belagerten Zerbster der Ruhe. Dies benutzten die Magdeburger, indem sie eine »90 Ellen lange, wundersam zu beugende Brücke« durch gute Schwimmer jenseits befestigen liessen, dann hinübergingen und die Zerbster überfielen, da diese an einen solchen Uebergang nicht gedacht hatten. (Vgl. Fehde der Magdeburger und Zerbster, in Gubitz' Volkskalender für 1856, S. 70.)
884 Zeichen · 9 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nute

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Nute , Furchen an Arbeitsstücken, z. B. bei den sogen. Holzverbindungen auf Nut und Feder (s. Holzverband), an Tischler-…

  2. modern
    Dialekt
    Nutef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Nute f. : ' Fuge, Ritze ', Nut [verbr., Christmann Kaulb 27 Mang 138 Müller Dietschw 53 Krämer Gal 157]. Südhess. IV 103…

  3. Sprichwörter
    Nute

    Wander (Sprichwörter)

    Nute Aber wie überschritten sie die Nute? ( Sachsen. ) Wider die, welche unüberwindbar scheinende Dinge als unüberwindli…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nute

20 Bildungen · 7 Erstglied · 13 Zweitglied · 0 Ableitungen

nute‑ als Erstglied (7 von 7)

nutech

KöblerMnd

nut·ech

nutech , Adj. Vw.: s. nüttich*

nutern

RhWB

nut·ern

nutern -ūət- = brummen, herumwursteln s. otern;

nute als Zweitglied (13 von 13)

Hundeschnute

Wander

hunde·schnute

Hundeschnute He hett Hunnensnuten sten, he kann scharp rüken. ( Holst. ) – Schütze, II, 172. Von oder zu einem Listigen, Feinmerkenden.

kornûte

MNWB

korn·ute

kornûte , karnûte , m. , f. , Genosse, Kamerad , Freund, Freundin, Vertraute, Gefährtin; * Kumpan, Spießgeselle. (Aus kornôte entstanden ?) …

minute

DWB

min·ute

minute , f. 1 1) kleiner zeittheil, der sechzigste theil einer stunde. aus dem spätlat. minutum, das den zehnten theil einer stunde bezeichn…

(rȫden)snûte

MNWB

roden·snute

° (rȫden)snûte , rödden- , f. : Hundeschnauze, êne r. dê is alletît kōlt (Köker ed. Cordes 49).

Sauschnute

Wander

sau·schnute

Sauschnute In eine Sauschnute einen goldenen Ring legen. Holl. : Dat is als een gouden ring in een' varkensnuit. ( Harrebomée, II, 358 b . )

Schnute

Pfeifer_etym

sch·nute

Schnauze f. ‘vorgestreckte Maul- und Nasenpartie bei Tieren’. Im 16. Jh. steht Schnauße (z. B. bei Luther) als lautgerechte Entsprechung von…

swînesnûte

MNWB

swine·snute

*° swînesnûte , f. ( Pl. -n ) : Schweineschnauze , (bildl.:) „ vele Dadeler / so nu mit eren Swynesnuten gude Boͤker auerlopen / vnd darynne…

verkensnûte

MNWB

verken·snute

verkensnûte „Schweineschnauze” übersetzt Dietrich Engelhusen den Vatersnamen des Papstes Sergius IV. (Petrus Osporci).