Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nück m. f.
nück , m. , nücke , f. gewöhnlich im plur. nücke, nücken ( auch nicke, nicken geschrieben ), verborgen gehaltene aufsässigkeit, heimliche bosheit, versteckte eigensinnige und tückische laune sowie ein anfall davon, unerwarteter eigensinn, schrulle, im weiteren sinne eine verdrieszliche eigenheit und schwierigkeit; gewöhnlich in verbindung mit tücke: solche bücher, darin uns des teufels art, nicke, list, handelung und tausent practiken beschrieben werden. H. Hamelmanns vorr. zu Jod. Hockers der teufel selbs (1568) a 6; der giftige und tausentkünstige teufel versuchet seine tücke und nücke. J. C…