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Nießbrauch

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
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8

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Nießbrauch

Nießbrauch

genießen Vb. ‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’, ahd. nioʒan (8. Jh.), ginioʒan (9. Jh.), mhd. (ge)nieʒen, asächs. niotan, mnd. genēten, nl. genieten, aengl. nēotan, anord. njōta, schwed. njuta ‘benutzen, genießen’ sowie got. niutan ‘erreichen, erlangen’, ganiutan ‘ergreifen, fangen’ (vgl. got. nuta ‘Fischer’, eigentlich ‘Fänger’) führen auf germ. *neutan, zu ie. *neud- ‘Erstrebtes ergreifen, in Nutzung nehmen’ (wozu auch Genosse, Nutzen, s. d.). – Nießbrauch m. ‘Recht auf Nutzung fremden Eigentums’ (17. Jh.), mit mhd. nieʒ, frühnhd. Nieß ‘Benutzung, Nutznießung, Genuß’ (Deverbativum zu mhd. nieʒen, s. oben; daneben Genieß, s. Genuß) gebildete Übersetzung des Rechtsterminus lat. ūsus frūctus; jünger in gleichem Sinne Nießnutz m. (19. Jh.). genießbar Adj. ‘eßbar, bekömmlich’ (17. Jh.; anfangs auch ‘nützlich, vorteilhaft’ wie das ältere genießlich, 16. Jh., s. genüßlich). Genießer m. ‘wer zu genießen versteht’, mhd. genieʒer; dazu genießerisch Adj. ‘nach Art eines Genießers, mit Genuß’ (30er Jahre 20. Jh.).
1096 Zeichen · 49 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nießbrauch

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Nießbrauch , des -es, plur. inus. der Gebrauch des Genießes einer Sache, d. i. ihres Ertrages oder Nutzens; Usus Fru…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nießbrauch

    Goethe-Wörterbuch

    Nießbrauch auch -s- jur: Rechtsanspruch auf Nutzung fremden Eigentums 1) seiner [ Augusts ] ..Mutter [ Christiane ] ..ve…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nießbrauch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Nießbrauch ( Nutznießung, Fruchtnießung , lat. Ususfructus ), das dingliche Recht an einer fremden, beweglichen oder unb…

  4. modern
    Dialekt
    Niessbrauch

    Rheinisches Wb.

    Niess-brauch nēsbrux Siegld Sg. t. m.: wie nhd., Nutzniessung.

  5. Spezial
    Nießbrauch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Nieß|brauch m. (-[e]s, ...bräuche) usufrüt (-üc) m. , fruanda (-des) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit niessbrauch

9 Bildungen · 7 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von niessbrauch 2 Komponenten

nies+s+brauch

niessbrauch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

niessbrauch‑ als Erstglied (7 von 7)

Nießbrauchen

Campe

nies·s·brauchen

✱ Nießbrauchen , v. intrs . den Ertrag, Nutzen einer Sache genießen, den Nießbrauch einer Sache haben. D. Nießbrauchen. D. — ung .

Nießbraucher

Campe

nies·s·braucher

✱ Der Nießbraucher , — s, Mz . gl.; die — inn, Mz. — en , eine Person, welche eine Sache nießbrauchet, den Nießbrauch davon hat (Usufructuar…

Nießbrauchsbesitz

Campe

niessbrauch·s·besitz

○ Der Nießbrauchsbesitz , — es, Mz . u. der Besitz des Nießbrauches, das Recht etwas zu nießbrauchen (Dominium utile ).

Nießbrauchsgut

Campe

niessbrauch·s·gut

○ Das Nießbrauchsgut , — es, Mz. — güter , ein Gut, wovon man den Nießbrauch hat. I engerer Bedeutung, ein Landgut, wovon man nur den Nießbr…

niessbrauch als Zweitglied (1 von 1)

Genießbrauch

Adelung

geniess·brauch

Der Genießbrauch , des -es, plur. inus. der Gebrauch des Genießes, d. i. des Ertrages einer Sache; Vsus fructus, der Nießbrauch, die Fruchtn…

Ableitungen von niessbrauch (1 von 1)

Genießbrauch

Adelung

Der Genießbrauch , des -es, plur. inus. der Gebrauch des Genießes, d. i. des Ertrages einer Sache; Vsus fructus, der Nießbrauch, die Fruchtn…