Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
neidhammel m.
neidhammel , m. ein recht neidischer mensch, als neidischer hammel gedacht, schon im 16. jahrh. gebräuchlich: ein neidhemmel, wie Zoilus gewesen. Mathesius Syr. 1, 28 a ; so sind doch der meisten teil neidhemmel und thun nichts ohne vortheil wie ein jüde. 2, 41 b ; du neidhammel, der du so elend kranckest. pers. rosenth. 1, 7; missgünstige neidhämmel. Rist friedew. Teutschl. (1648) 22 ; durch mein untreues, von meinen neidhämmeln mit geld bestochenes gesindlein. Schuppius 462 ; neidhamel Hartmann fluchsp. (1672) 159 ; miszgünstige neidhämmel. Brandt bericht vom leben Taubmanns (1675) 65 ; neid…