Hauptquelle · Elsässisches Wb.
nausen
nause n [nàisə Geberschw. Hlkr. Katzent. Sermersh. ; nòisə Logelnh. Ingersh. Dü. ; noisə M. ; nœysə Dachstn. Bisch. Mutzig K. Z. ; naùsə Str. Lützelstn. ] 1. zudringlich und in weinerlichem Tone verlangen, weinen, launisch sein, mürrisch sein, Syn. nege n Dü. Du bruchs t gor nit ze n., du bekumms t doch ke i n en neüer Höt [Ht] Brum. ‘Min Bürschdel heert nitt uff ze nause’ E. Stöber II 183. ‘Es sollent ouch die zwene wahter .. nützit heischen noch noisen jn ützit zuo schencken’ Str. 15. Jh. Brucker 508. 2. langsam und nachlässig arbeiten: Was t h ues t denn d e r ganz Tag n.? Geberschw. I ch …