Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
naupe f.
naupe , noppe , nuppe , f. gewöhnlich im plur. die naupen, noppen, nuppen, verdrieszliche schwierigkeiten die eine sache macht; eigensinnige gemütswunderlichkeit, störrigkeit, bösze laune, tücke, schrulle, grille u. dgl.: bair. schwäb. die naupen Schm. 1, 1751 Fromm. Schmid 402 ; westerw. und nassauisch die naupen, noppen, nuppen. Schmidt 121 . Kehrein 1, 291 ; kurh. die nuppen, noppen (wer solte under solchen güldenen wörtlein solche falsche noppen gesucht haben. vom j. 1607) Vilmar 287 ; es hatt wol mit uns priestern noth; dann eine rechte römische seelmess zu halten het auch nauppen hinder …