Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nasenweis adj.
nasenweis , naseweis , adj. , mhd. nasewîse, nd. näsewîs, eine weise d. h. im riechen, spüren kundige nase habend, mit feinem geruche begabt; zunächst vom spürhunde: tugende spürt er sam daʒ wilt ein nasewîser bracke. Konrad v. W. lieder 32, 251 ; daʒ sehste, daʒ er ( der hund ) ist nasewîse. minnesinger 3, 107 a ; si spuren auch zu stund als die nasweisen hund. C. Harder bei Schm. 2, 1025 Fromm.; nasweis hund, die der feind im smack vernemen. ebend. ( aus einer hs. des 15. jh. ); sodann auch vom menschen: si legent ir unschulde bî in ûf ein ende, so bin ich doch sô nasewîse, daʒ mich ir schal…