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nämlich

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
10 in 10 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

nämlich

nämlich

Name m. ‘Benennung, Bezeichnung, Eigenname, Ansehen’, ahd. namo (8. Jh.; Genitiv namen), mhd. nam(e), asächs. namo, mnd. mnl. nāme, nl. naam, afries. aengl. nama, engl. name, (mit ursprünglich neutralem Genus) got. namō, germ. *naman-, (und mit veränderter Stammbildung) anord. nafn (aus *namn-), schwed. namn. Außergerm. vergleichbar sind aind. nā́ma, lat. nōmen, griech. ónoma (ὄνομα), aslaw. imę, russ. ímja (имя), air. ainmm. Als Ansatz läßt sich erschließen ie. *en(o)men-, *nomen- ‘Name’, das in den Einzelsprachen in unterschiedlichen Ablautformen vorliegt. S. auch nennen. – namhaft Adj. ‘bekannt, berühmt, nennenswert’, ahd. namahaft (8. Jh.), mhd. namhaft. namentlich Adj., heute Adv. ‘besonders erwähnenswert, vornehmlich’, eigentlich ‘(mit Namen) benannt’ (vgl. noch namentliche Abstimmung, namentlich nennen); mit unorganischem t gebildet (15. Jh.) nach mhd. name(n)lich; daneben die umgelautete Form nämlich Adj., in der nämliche ‘eben derselbe’ (heute unüblich), mhd. dirre nemelīche; in älterer Sprache auch ‘namentlich angegeben, ausdrücklich’, vgl. auff einem nähmlichen tag (16. Jh.), ahd. neminlīh (10. Jh.), namalīh (um 1000), mhd. name-, nemelich ‘namentlich benannt, bekannt, bedeutend’. Gebräuchlicher ist heute adverbieller Gebrauch im Sinne von ‘genauer gesagt, das heißt’, vgl. ahd. namalīhho ‘dem Namen nach’ (10. Jh.), mhd. nam(en)-, nem(e)līche ‘mit namentlicher, ausdrücklicher Hervorhebung, vorzugsweise’. Namenstag m. ‘Kalendertag des Heiligen, dessen Namen man trägt’ (17. Jh.). Namensvetter m. ‘wer den gleichen Namen trägt’ (18. Jh.).
1570 Zeichen · 65 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nämlich

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Nämlich , S. Adelung Nähmlich .

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nämlich

    Goethe-Wörterbuch

    nämlich auch ‘-äh-, -e(h)-’ u ‘näml.’; weit überwiegend in Pkt 2b 1 adv: namentlich, ausdrücklich; rechtssprachl mBez au…

  3. modern
    Dialekt
    nämlich

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    nämlich s. nemptlich.

  4. Spezial
    nämlich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    näm|lich I adj. (gleich) medem (-s, -a) II conj. deache, teco.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit naemlich

4 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von naemlich

nam + -lich

naemlich leitet sich vom Lemma nam ab mit Suffix -lich, mit Umlaut-Wechsel.

naemlich‑ als Erstglied (2 von 2)

nämlicherwis'

MeckWBN

naemlich·er·wis

Wossidia nämlicherwis' wie nämlich: nämlicherwis' min Großvadder sin Broder is dor Köster wäst Wa Waren@Röbel Röb .

Nämlichkeit

Campe

naemlich·keit

Die Nämlichkeit , o. Mz . der Zustand da ein Ding das nämliche oder dasselbe ist (Identität ), oder da es das Nämliche ist; was ein anderes …

Ableitungen von naemlich (2 von 2)

unnämlich

DWB

unnämlich , adj. , unnennbar: Staub-Tobler 4, 725 ; notariatbuch 5 b . mhd. unnamelich. vgl. unnennlich. —

Vernämlichen

Campe

◎ Vernämlichen , v. trs . zu dem Nämlichen, zu demselben Dinge machen (identificiren ); auch, vereinerleien . C. D. Vernämlichen. D. — ung .

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Cotta, M. (2026). „naemlich". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/naemlich/pfeifer_etym
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Cotta, Marcel. „naemlich". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/naemlich/pfeifer_etym. Abgerufen 16. May 2026.
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Cotta, Marcel. „naemlich". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/naemlich/pfeifer_etym.
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