Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachthun verb.
nachthun , verb. mhd. nâch tuon, nd. nadôn. vgl. nachmachen . 1 1) nachträglich thun, nachholen, nachtragen: diese arbeit muszt du noch nachthun u. dgl.; nun mühte sich Uli ab, zu rechnen, wie viel ( des abgelaufenen zinses ) per woche ihm der schuhmacher nachzuthun hätte. Gotthelf Uli (1854) 73 ; einem etwas oder einem womit nachthun, ihm etwas nachfolgen lassen und dadurch förderlich sein: den ellenden sêlen .. icht gûtes nâch tûn. mystiker 1, 236, 1; er hat mich bericht, wie e. g. durch abgang ires lieben gemahls, in gott verschieden, sich fast bemühe, sonderlich mit viel gottesdiensten und…