Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachfolge f.
nachfolge , f. , mhd. nâchvolge, das nachfolgen. 1 1) das nachfolgen hinter einem vorangehenden und die gesammtheit der nachfolgenden, gefolge: also kehrete ich auf ihr wort zurück und hatte ungefehr hundert pferde zur nachfolge. Simpl. 1, 799, 24 K. 2 2) das nachfolgen in würde, amt und erbe, successio Dief. gl. 563 b . Zedler 23, 138 ff.: die nachfolge im reiche. Schiller 4, 123. 8, 139 ; Cäsar ward jetzt ein titel für die zur nachfolge in der herrschaft bestimmten männer. Becker (1875) 4, 82 ; Harald machte sich hoffnung auf die nachfolge des kinderlosen königs. Schlosser weltgesch. 5, 273 …