Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachempfinden verb.
nachempfinden , verb. nachfühlen. 1 1) intransitiv mit dativ: der gute mann! wie ich ihm nachempfinden kann! Chr. Stolberg 1, 80 . 2 2) transitiv: ich mache zwar diese fragen einem geschlagenen vater, dessen seelenleiden ich freilich niemals nachempfinden kann. Schiller 1, 104 ; diesz läszt sich denken, .. wenngleich nicht vollkommen nachempfinden. Göthe 22, 114 ; nur ein Deutscher kann jenes lied nachempfinden. H. Heine (1876) 1, 11 . mit dativ der person: ( meint ihr ) was euch schön dünkt, soll euch Wien, Berlin und Hamburg nachempfinden? Gotter 1, 113 ; ihr vermögt nicht der auferstehung u…