Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mumpfel m.
mumpfel , m. oberdeutsche zusammenziehung von mundvoll ( s. d. ), bissen, brocken ( vgl. dazu auch muffel sp. 2624): schweiz. der mumpfel Stalder 2, 219 ; schwäb. mumpfel, mundvoll Schmid 394 ; do weisz gott, das ich oft groszen hunger ghan han, manchen tag kein mumpfel brot zuo essen. Th. Platter 44 Boos; da nu unser Durstgurgel getischet het, und der erste mumpfel verkröpft und verdistillirt war. Garg. 239 b ; will auch der hofmann nicht für einen grobianer oder sauhansen gehalten werden, so musz er nit mit angebissenen mumpflen wider in die schüssel greifen noch darein tunken. Albertini hof…