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Mumpfel

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

ElsWB
Anchors
5 in 4 Wb.
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Eintrag · Elsässisches Wb.

Mumpfel

Bd. 1, Sp. 681b
Mumpfel [Mùmpfl fast allg.; Mpfl M.; Mǿmpfl K. Dunzenh. Säsolsh. Furchhsn.; Mùnfl Lohr; Pl. Mìmpfl fast allg.; Mmpfl K.; Mæįpfl M.; Demin. Mìmpfələ fast allg.; Mæįpfələ M.; Mmpfələ K. Dunzenh. Säsolsh. Furchhsn.] m. 1. eig. Mund voll, Bissen, abgebissenes Stück, kleineres Stück, das bald verzehrt ist: wird nur von festen Esswaren, als Brot, Fleisch, Käse gebraucht, aber nie von Wein oder Suppe u. dergl. Leng (lange, reiche) mir n-e M. Brot! Osenb. Gib mir e M. Chäs! Liebsd. Dem gschmeckt kein kleiner M. Str. Obbr. Scherzh. E M. Brot wie e Rosskopf Dü. Sperr auf (sonst uf) der Mund, der M. kunnt! Steinbr. Ich habe nit emol e Mümpfele überchummen Olti. Ich hab keinen rüewichen M. können-ëssen ich wurde beim Essen in einem fort gestört Hf. Du nimmst Mümpfel, dass du dran verwurgst Lobs. s ist kein gueter M. an ihm von einem schlechten Menschen Obbr. Gibt mer im e Knëcht eso e Mümpfele? Bf. Do ist üauch Misère (frz. Ausspr.) Trumpf: nit e Mümpfele Brot han sie im Hus Illk. Er isst gërn e fins Mümpfele Str. Gueti Mümpfeler Leckerbissen, kleine Stückchen Fleisch, die gut zubereitet sind und daher wohl schmecken Dü. s. auch Müllermaler. Rda. Grüossi Mäimpfel gëiben feissije Vögel Mb. JB. VI 148. ‘wer von eim (gericht) mundfol gessen hat’ Brant Narr. 110a, 55. ‘mit angebissenen mümpfelen wieder in die blatten greiffen’ Geiler 16. Narr (Kl.) ‘der in ein mündpflin (ein bisschen) leids thet’ Murner Luth. Narr. 808. ‘Da nun vnser Durstgurgel getischet het, vnd der erste mumpffel verkrOepft vnd verdistillirt war’ Fisch. Garg. 380. ‘Er bringt ych in's Gschrai, traat jede Mumfel us, wo err als dhaim geniesse’ Pfm. III 7. ‘Nix ze bisse, nix ze krache, Nit e Mumfel Brod im Huus!’ Schk. 86. ‘guedi Stroossburjer Mümfele’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 6. ‘E Mümpfele, guet appretiert Diss schlaaue mer nit ab’ Schk. 21. 2. Person, Mensch, in gutem oder schlechtem Sinne, je nach dem begleitenden Adj.; unbeholfener, dicker Mensch Liebsd., vgl. Mummel 2, Muemel; iron. ein nettes Früchtchen, ein sauberer Geselle: Dis ist noch e nëttes Mümpfele Str. Ein appetitlicher M. schönes Mädchen Str. 3. kleines Stück Acker oder Wiese Hi.; das Demin. für eine ganz kleine Fläche Land Schlettst. Zur Wortbildung vgl. Hampfel. Schweiz. 4, 231. Schwäb. 394. Hess. 274 Muffel.
2399 Zeichen · 93 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mumpfel

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Х Mumpfel ,

  2. modern
    Dialekt
    Mumpfel

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Mumpfel [Mùmpfl fast allg.; Mpfl M. ; Mǿmpfl K. Dunzenh. Säsolsh. Furchhsn. ; Mùnfl Lohr ; Pl. Mìmpfl fast allg.; Mmpf…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mumpfel

13 Bildungen · 0 Erstglied · 13 Zweitglied · 0 Ableitungen

mumpfel als Zweitglied (13 von 13)

Chuchimumpfel

Idiotikon

Chuchimumpfel Band 4, Spalte 232 Chuchimumpfel 4,232

Däu(w)mumpfel

Idiotikon

Däu(w)mumpfel Band 4, Spalte 233 Däu(w)mumpfel 4,233

Nǖnimumpfel

Idiotikon

Nǖnimumpfel Band 4, Spalte 233 Nǖnimumpfel 4,233

Pfaffe(n)mumpfel

Idiotikon

Pfaffe(n)mumpfel Band 4, Spalte 233 Pfaffe(n)mumpfel 4,233

Spëckmumpfel

Idiotikon

Spëckmumpfel Band 4, Spalte 233 Spëckmumpfel 4,233

Zunge(n)mumpfel

Idiotikon

Zunge(n)mumpfel Band 4, Spalte 233 Zunge(n)mumpfel 4,233

Zëhnimumpfel

Idiotikon

Zëhnimumpfel Band 4, Spalte 233 Zëhnimumpfel 4,233

Īse(n)mumpfel

Idiotikon

Īse(n)mumpfel Band 4, Spalte 232 Īse(n)mumpfel 4,232