Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
modest
modest als ästhetisches Urteil: maßvoll, bescheiden Das Antike ist nüchtern, m., gemäßigt, das Moderne ganz zügellos, betrunken. Das Antike erscheint nur ein idealisiertes Reales, ein mit Großheit (Stil) und Geschmack behandeltes Reales; das Romantische ein Unwirkliches, Unmögliches, dem durch die Phantasie nur ein Schein des Wirklichen gegeben wird GWB Gespr(He2,328) Riemer 28.8.08 modest-prächtig Das Theater ist neu, lieblich, schön, modestprächtig [ modest prächtig GWB T1,216,26 ] , alles uniform, wie es einer Provinzialstadt geziemt, jede Loge hat ihren übergeschlagenen gleichfarbigen Tepp…