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Metalle

mhd. bis Lex. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Metalle

Bd. 4, Sp. 166
Metalle, aus dem Griech., sind einfache Körper, unterscheiden sich von anderen durch eigenthümlichen Glanz, Undurchsichtigkeit, bedeutende Leitungsfähigkeit für Wärme und Elektricität, specifische Schwere; indessen ist nicht eines dieser Merkmale ausschließlich oder eigentlich charakteristisch. Alle M. können sich mit Sauerstoff verbinden (oxydiren), doch geschieht dies in sehr verschiedenem Grade; solche, die sich nicht durch die unmittelbare Einwirkung des Sauerstoffs oxydiren, heißen edle (Platin, Gold, Silber), die anderen unedle. Schwere M. heißen die 4mal so schwer sind als Wasser, die übrigen leichte. Eigentliche M. sind dehnbar, die nicht dehnbaren z.B. Antimon, Wismuth etc. heißen uneigentliche, Halb-M. Der Schmelzpunkt der M. ist sehr verschieden; Quecksilber ist bei der gewöhnlichen Temperatur flüssig, Platin wird es erst durch den stärksten Brennspiegel od. durch das Knallgebläse. Die Verbindung zweier M. heißt Legirung, bei dem Quecksilber Amalgam. Mit Sauerstoff verbundene M. heißen Metalloxyde, präcipitirte Metalloxyde sind gewöhnlich mit Wasser verbunden u. heißen dann Hydrate. Außerdem verbinden sich die M. mit Wasserstoff, Kohlenstoff, Schwefel, Selen, Phosphor, Evan, Kiesel etc.; Metallsalze sind Verbindungen der Metalloxyde mit Säuren.
1279 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    metallestn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    metalle stn. metallum Dfg. 359 b . gemachet ûʒ metalle Wh. v. Öst. 50 a , von metele gegoʒʒen Albr. 28,14.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Metalle

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Metalle , aus dem Griech., sind einfache Körper, unterscheiden sich von anderen durch eigenthümlichen Glanz, Undurchsich…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit metalle

4 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von metalle 2 Komponenten

met+alle

metalle setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

metalle‑ als Erstglied (4 von 4)

Metallektypographie

Meyers

metall·ektypographie

Metallektypographie , ein Hochätzverfahren in Kupfer, erfunden von dem Graveur Dembour in Metz (1834), wurde von andern verbessert, durch da…

Metallerzeugnis

GWB

metall·erzeugnis

Metallerzeugnis man erfährt [ in der hier rezensierten Schrift ] , wie die im Ganzen zwar mäßigen, aber doch immer bedeutenden M-e des inner…

Metallerzeugung

GWB

metall·erzeugung

Metallerzeugung Man wünscht eine Sammlung sächsischer Mineralien und zwar: 1 Stufen derjenigen Metalle, um welcher willen der..Bergbau getri…