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Macken

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PfWB
Anchors
6 in 5 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Macken m.

Bd. 4, Sp. 1094
Macken m. : 'schadhafte Stelle, Fehlplatz, Gebrechen', Macke [KU-Kaulb, verbr., Otterstetter 187 Schandein Ged. 242 Kühn Hamet 123, Don-Tscherwk Schowe verbr. Gal Rußl-Alexanderfeld Katht Spey Worms]; vgl. Fehler 2. Der hot e M. [verbr.], 'einen bleibenden körperlichen Fehler' [Don-Tscherwk], 'eine Narbe' [HB-Nd'gailb IB-Hass RO-Falkst KB-Lauth FR-A'lein NW-Iggb Lambr], 'ist verrückt' [Zweibr. (Wilms Alph. 36)], hot Macke (Pl.) im Kopp, dass. [Rußl-Spey]. Die Pann ('s Dippe, de Hawwe) hot e M. 'einen Sprung, eine Schramme' [Gal-Dornf Krämer Gal 145]. Der Stamm hat Macke 'ist angefault' [Bayer Hackm. 41]. De Gaul hot Macke om ääne Fuß [KU-Schmittw/O RO-Als]. De Hannes hot Macke aus'm Krieg metbrung [KU-Schmittw/O, Bayer Hackm. 41]. All'mol, Jockob, was zweiwelst so? / An der bin jo kee' Macke [Schandein Ged. 80]. Ja duppt m'r druf, es gebbt kee' Dell; / Hot keen U'dätche, net e' M. [ebd. 185]. RA.: Der hot seiⁿ Macke 'seine Bosheiten' [LA-Venn]. SprW.: Jeder hat sei Macke 'Niemand ist vollkommen' [Pirmas (Kieffer 52)]. — Jidd. make f., makess Pl. 'Hieb, Schlag, Wunde, Geschwür', übertr. 'Plage, Elend' (Althaus 133). Macken ist vom Sg., Mackes vom Pl. abzuleiten. Da das feminine Ableitungssuffix -e im Pfälzischen generell geschwunden ist, wurde das auslautende e des Lehnwortes (Sg.) als Maskulinum oder als Plural aufgefaßt, analog Fahne(n), Tinte(n). — Südhess. IV 470/71; Rhein. V 692; Lothr. 348/49; Els. I 660.
1454 Zeichen · 44 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Macken

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Macke n [Màkə allg., Pl. ebenso ] m. 1. Fehler, Schwäche, Gebrechen in körperlicher, gesundheitlicher Beziehung, oft als…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit macken

25 Bildungen · 14 Erstglied · 10 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von macken 2 Komponenten

mac+ken

macken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

macken‑ als Erstglied (14 von 14)

Mackenbach

SHW

Macken-bach Band 4, Spalte 471-472

Mackenheim

SHW

Macken-heim Band 4, Spalte 471-472

Mackenbach

PfWB

macken·bach

Macken-bach ON : Dorf im Kr. KL, bekanntestes Musikantendorf, Mackebach (ˈmagə̩bax); vgl. Mackenbacher . Es geht nix iwwer e schääni Mackeba…

Mackenbacher

PfWB

macken·bacher

Mackenbacher Pl. : 1. 'Bewohner von Makkenbach ', Mackebacheʳ [verbr.]. — 2. 'Straßenmusikanten' (weil die meisten aus Mackenbach oder seine…

Mackenditzchen

RhWB

Macken-ditzchen -kə-  May-Stdt n.: kleiner Finger, im F.märchen.

macken II

RhWB

macken II = wehleidig sein s. maken.

Mackenmau

RhWB

macken·mau

Macken-mau makəmǫu  Aach-Stdt Sg. t. m.: Gericht Stockfisch mit Kartoffeln.

Mackensen

Meyers

macken·sen

Mackensen , Fritz , Maler, geb. 8. April 1866 in Greene bei Kreiensen, begann seine Kunststudien auf der Akademie in Düsseldorf, wo er sich …

Mackensen, Aug. v

DWBQVZ

--- briefe und aufzeichnungen des generalfeldmarschalls aus krieg und frieden. bearb. und mit geschichtlichem begleittext versehen v. W. Foe…

Mackente

Campe

mack·ente

Die Mackente , Mz. — n , ein Name der Moorente. S. d.

Mackentosch

RhWB

Mackentosch makətoš , Pl. -šə Aach-Stdt Breinig ( -toš u. -u- ), Eup-Raeren m.: 1. ehemaliger ziemlich weiter, taillenloser, wasserdichte…

Mackenzie

Meyers

Mackenzie (spr. mǟkénnsī), 1) Henry , engl. Schriftsteller, geb. im August 1745 in Edinburg, gest. daselbst 14. Jan. 1831, studierte in Edin…

macken als Zweitglied (10 von 10)

besmacken

KöblerMhd

*besmacken , sw. V. nhd. „beschmecken“, schmecken Hw.: s. vorebesmackunge*, smecken E.: s. be, smacken W.: s. nhd. (ält.) beschmecken, V., b…

himelsmacken

KöblerMhd

*himelsmacken , sw. V. nhd. „himmelschmecken“, nach Himmel schmecken Hw.: s. himelsmackende E.: s. himel, smacken W.: nhd. DW-

ansmacken

MeckWBN

ans·macken

Wossidia ansmacken schmatzend aufdrücken: smackt ehr eenen (Kuß) an Bri. 4, 27.

herūzsmacken

KöblerMhd

herūzsmacken , sw. V. nhd. „herausschmecken“ Q.: Tauler (vor 1350) (FB herūz smacken) E.: s. herūz, smacken W.: s. nhd. herausschmecken, V.,…

schmacken

DWB

sch·macken

schmacken , verb. , in älterer sprache neben schmecken ( s. dieses ). I I. mhd. smacken mhd. wb. 2, 2, 419 a . Lexer mhd. handwb. 2, 995 , g…

upsmacken

MNWB

° upsmacken ( -smaken ), swv. : genussvoll verzehren , „ wenn se andere [Kameraden] gedencken ynt Solt vnde in den Poth tho houwende / vnde …

ȫvermacken

KöblerMnd

ȫvermacken , sw. V. Vw.: s. ȫvermāken

Ableitungen von macken (1 von 1)

vermacken

RhWB

ver-macken: einen Gegenstand v., mehrfach beschädigen Simm ; er is ganz vermackt hat Narben im Gesichte Birkf-Herrst .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „macken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/macken/pfwb
MLA
Cotta, Marcel. „macken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/macken/pfwb. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „macken". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/macken/pfwb.
BibTeX
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