Hauptquelle · Campe (1807–1813)
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Luken
mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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-
1200–1600
Mittelniederdeutschlukenst. V.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege
luken , st. V. Vw.: s. lūken
-
15.–20. Jh.
NeuhochdeutschLukenv., ntr
Campe (1807–1813)
Luken ) , v. ntr . mit haben , herausfahren, vom Feuer, mit schnell hin= und herfahrender Flamme brennen. Die Flammen lu…
-
modern
Dialekt²lūkenV.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
²lūken V. [ Min Ravensbg Lippe Höx, sonst verstr.] 1. hinter sich her fortbewegen. D’ Gaul laukere diän Wān ( Höx Ti ). …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit luken
28 Bildungen · 16 Erstglied · 10 Zweitglied · 2 Ableitungen
luken‑ als Erstglied (16 von 16)
Lūkenbakke
WWB
Lūken-bakke f. [ Höx Wbg] Raum zu beiden Seiten der Bodenluke.
Lukenbalken
MeckWB
Lukenbalken m. Balken zum Verstärken der Schiffsluken Bri. 6, 197.
lukendeckel
DWB
lukendeckel , m. deckel für die luke eines schiffes ( vgl. oben luke 1).
Lūkenfreªter
WWB
Lūken-freªter m. a) hohes Pferd. — b) große dünne Person ( Pad Da).
Lūkenfuᵉgel
WWB
Lūken-fuᵉgel m. Schwalbe (Frbg.) ( Bie Ot).
Lūkenhol
WWB
Lūken-hol n. Bodenluke ( Bri Ab).
Lukenkarbe
Meyers
Lukenkarbe , soviel wie Lukfüll, s. Luk .
lukenklappe
DWB
lukenklappe , f. klappe für die luke eines schiffes.
Lūkenschǖwer
WWB
Lūken-schǖwer m. „Lukenschieber“ ( Bür Gr).
Lūkensīd
WWB
Lūken-sīd Lukenseite ( Bek Al).
Lukenspill
MeckWB
Lukenspill n. löcheriges, unzusammenhängendes Spiel beim Kartenspiel Mi 51 b .
Lūkenspund
WWB
Lūken-spund n. Einfriedung der Bodenluke ( Höx Ti).
Lūkenständer
WWB
Lūken-ständer m. [Bür] Lukenständer, -pfosten.
Lūkenstāke
WWB
Lūken-stāke [Kos] lange Stange, mit der man die Bodenluke schließt ( Kos Ow).
Lukenstringer
Meyers
Lukenstringer , wagerecht gelegte Plattenstreifen zur Einfassung eines Luks (s. Luk ).
Lukensüll
MeckWB
Lukensüll m. auf dem Schiffsdeck Schwelle, d. i. Rahmen um die Luke, worauf der Lukendeckel gelegt wird Ro; Kluge Seem. 557.
‑luken als Zweitglied (10 von 10)
belûken
MNWB
belûken , stv. , schließen. belōken paschen Octava Paschae, Sonntag nach Ostern.
entlûken
MNWB
° entlûken , stv. , aufschließen, öffnen.
hârlûken
MNWB
° hârlûken bei den Haaren ziehen, die Haare ausraufen.
inslûken
MNWB
inslûken , stv. , zu sich nehmen, schlucken; (von unmäßigem Trinken:) herunterspülen, durch die Gurgel jagen.
ȫverlûken
MNWB
° ȫverlûken , ōver- , stv. : hinüberziehen, al wêre brê(i)der ôk de vlôt ik wolde jû wol ȫ. (G. v. M. ed. Seelmann 7).
toluken
KöblerMnd
toluken , st. V. Vw.: s. tōlūken
uplûken
MNWB
uplûken , (selten:) op-, stv. ( Präs. : Imp. Sg. lûk up ; Prät. : Ind. 3. Sg. lôk [ lock ] up ; Part. Prät. -gelōken [ -gelocken ], -gelūken…
upslûken
MNWB
upslûken , stv. ( Part. Prät. upgeslāken ) : hinunterschlucken, verschlingen, „ Vpsluken glutire deglutire” (Voc. Strals. ed. Damme 469), „ …
Utlûken
Wander
Utlûken 1. Lock ut, Lock in speln. – Eichwald, 1200. 2. Luck ût, had de Düvel segt, had'n Apotheker bi't Bên kregen. – Bueren, 813; Schlingm…
vorslûken
MNWB
vorslûken , stv. ( Part. prät. vorslōken [-slocken] -slāken), verschlucken, herunterschlingen , von Feuchtigkeit: einschlucken, aufsaugen, i…