Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lümpchen n.
lümpchen , n. 1 1) kleiner lumpen, zerrissenes stückchen zeug: ein kleines mägdlein von höchstens sechs wochen streckte ihm aus den lümpchen, womit der arme wurm kümmerlich bekleidet war, wie hülfeflehend die ärmchen entgegen. Immermann Münchh. 1, 65 ; verächtlich für kleidung, putz: wir haben ohne dem so böse nachbarn, die uns unser biszgen nahrung nicht gönnen, und werfen meiner tochter immer ihre lümpgen vor. causenmacher 63; schles. lümpelchen für schlechte wäsche: nu keene milch nich meh, kee brut ( brot ), kee lümpelchen wäsche, sie mit dam kindel alleene und är keene nacht nich darheeme…